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würde, um die in der.Kirche und im Staatebestehende Ordnung der Dinge nicht anzutasten,und tausend Gemüther nicht zu beunruhigen,ganz schweigen?
Nun aber enthalten die Anmerkungen desHerrn Pfarrers H. in der Materie des Cali-bateS nichts Neues, nichts, das nicht seit Keysläufig 40 Jahren ein Schwarm meistens ano-nymer Broschurisien, dem Joviniauus , demOrichoviuS ^), Lutheru und seinen Anhan-
*) Jvvinianus war ein Mönch im 4tcn Jahrhundert,wohnte erst in der Vorstadt von Mayland, gieng dannnach Rom, und stcng um das Jahr Z82. an, mündlichnnd schriftlich zn lehren, „das Fasten und andere guteWerke seyen unnütze, der j u ngfr ä u l ich c S ta n dsey nicht besser als der eheliche; in demHimmel habe nur Eine Stufe von Belohnung Statt;Christus habe kein wahres Fleisch angenommen; dieGetauften könne» von dem Teufel nicht versucht wer-den" u. m. dgl. — Er wurde vom Papste Siricins,und durch ein von dem heil. Ambrosius gehaltenes Con-cilium verdammt, endlich aber, da er sich durchausnicht besserte, vom Kaiser Honvrius, I. 412, in eineInsel verwiesen, wo er starb. VUI. kät-uu. sä X.Clir. 389 ot 412 .
**) Orichvvius (Stanislaus) Polnisch Orreclro-väeiäc^, ein Polnischer Edelmann, war j» Anfangs