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Die erheblichsten Gründe für und gegen das katholisch-kirchliche Cälibatsgesetz : zu nochmaliger Prüfung dargelegt
Entstehung
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gern, nachgeschrieben hat. Seine Unkunde,oder es giebt kein Mittel! Verachtungder unzähligen Verteidigungsschriften für dieIungfranscbaft und den kirchlichen Cälibcrt, istauffallend. Seine Ueberzeugung aber, daß seineVorstellungen zur Aufhebung des Cälibatesnichts nützen werden, spricht er auf der 123 i 25 sten Seite mit diesen Worten aus:

des rzten Jahrhunderts in der Dlöcese Premislaw ge-boren, erhielt wegen seiner Beredsamkeit und Uner-schrockenheit den Namen des Polnischen Demosthenes.Er studierte Ansangs zu Wittenberg unter Luthern undMelanchthvn, hernach zu Venedig. Nach seiner Zu-rückkuufr in sein Vaterland widmete er sich dem geist-lichen Stande, und ward Canonicus zu Premislaw.Gleichwohl ließ er immerdar viele Neigung sür die Lu-therische Lehre blicken und ward darüber von seinemBischöfe zur Rede gesetzt, welches er aber so wenigachtete, daß er endlich das bisher genossene Beneficiumfahren ließ, und sich verhcirathete. Darüber nun thatihn sein Bischof in den Bann, aber er kehrte sich auchdaran nicht, und schrieb nicht allein gegen die Klerijepsondern half auch nebst andern ihren Widersachern ihr«Güter verwüsten.

Nach etlichen Jahren bekannte er sich auf der Synodezu Warschau rzür öffentlich wieder zur katholische»

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