XXI!
lischen Seite, sondern als einen Beytrag zueSumme unserer irdischen Glückseligkeit be-trachten , finden sich im zweyten meiner dreySendschreiben an junge akademische Freunde,dann in der Vorrede zu meinen Gründen derAufmunterung zum geistlichen Stande, und imVerfolge der gegenwärtigen Schrift. Wer ausdiesen Zügen, wer aus Beobachtung und frem-der Erfahrung, noch mehr: wer ans den Wor-ten der heiligen Schrift im Predig. 7, 27—2y.und in i Korinth. 7. den wahren Werth desEhestandes nicht erfassen kann, und ihm nochimmer den Vorzug vor einem keuschen, und umdes Himmelreiches willen erwhlten, Calibatekiiiräumt, der gehöret zu denjenigen, von denenunser Heiland sprach: „nicht alle fassen diesesWort, sondern die, denen es gegeben ist";gegeben durch bevor kommende, oder auf ihrGebeth folgende, Gnade. Für beyde bedarf eökeiner weitern Antwort auf die obige Frage. —XIII. Was ist endlich die Freyheit, nachseinem eigenen Gefallen zu leben?Zuerst möchte ich. fragen: wer har diese? EtwaLer Fürst? Ich meine, noch weniger, als der