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die Protestanten dächten über die Ohrenbeicht,Sacramente, Fegftuer rc. anders, sie würdendoch kein Bedenken tragen, sich mit uns wiederzu vereinigen; denn die Streitigkeiten, die unsin diesem Falle trenneten, wären alsdenn nurSchulstreitigkeiten. Aber so haben unterdessendie Concilien sehr vieles definiert, das Tridenti-Nische hat sehr oft gesprochen. Die
Kirche ist unfehlbar, ihre Entscheidungen sindeine Glaubensregel.
8. Ehe dieser Stein gehoben ist, läßt sich ,gar an keine Vereinigung denken. Die Prote- nstauten müssen ohne alle Bedingnisse zu uns über- u«retten. Wer eine Vereinigung vermitteln will,Muß zuerst den Grund ober Ungrund der Unfehlr NLarkeit untersuchen. Fällt diese, so ist die Ver- IEinigung möglich. Fällt sie nicht, so bleibt sie Iewig unmöglich. Wenigstens hat alsdann kein IVergleich mehr statt, weil wir in keinem Glau- ^bensartikel etwas nachgeben können. Ist aber idieser Artikel ins Reine gebracht, so müssen nachund nach alle besondre charakteristische Lehren bey-der Theile untersuchet werden. Man muß sehen,ob sie in der That, oder nur den Worten nachunterschieden find, ob, und wie sich eine Verei-nigung treffen lasse, wie nahe wir schon beysam- ^inen sind, und wie nahe wir zusammentrettenkönnten.
y. Man wird katholischer SeitS über mei-nen Vortrag erschrecken. Wie, wird man sa- >>
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