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Critischer Entwurf einer auserlesenen Bibliothek für den Liebhaber der Philosophie und schönen Wissenschaften : in einigen Sendschreiben an einen Freund
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142 Siebentes Sendschreiben

rüge und abstracteAnmerkungen über denGeschmackvor: Man kann ihm die e/rreess'/?/ des

Hrn. von Varrel *) an die Seite setzen, derin dieser Art sehr gut und richtig denkt. DerHr. Toujsälnr hat sich durch seinen kleinenRoman verdienter um die Welt gemacht, alsdurch seine Schrift, ohngcachtet ihmdieses mehr Mühe gekoster hat, als jenes. Esist wahr, man trifft Spuren eines grossen Gei.steS darinn an: aber was für einen Werth

kann man einem Buche bcylcgen, darinn dieReligion so wenig geehrct wird? Die Werkedes St. Evremond **.) müssen hier Vorzug,ljch anaemcrkt werden. Man mag von demmoralischen Charakter dieses witzigen Kopses den-ken, was man will, so kann man doch seinenSchriften, die ihm cigenthümlich zugehörcn, dieGerechtigkeit nicht versagen, daß sie schön sind:Aber seine prosaischen Stücke verdienen ohneZweifel vor seinen poetischen den Vorzug. AlleSchriften des St. Mard, die man nun zu.sammen gedruckt hat, eben so wie die angench.

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*) Sie sind vor einigen Jahren zu Genf herausge-koimnen, wo der Verfasser lebt. Ihr allgemei-ner Titel heißt: etc.

Maneanx hat sie in einer neuen Ausgabe nebstdem Leben des Verfassers in 5. Oetavbandeu zuAmsterdaiii herauSgegebeu.