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Critischer Entwurf einer auserlesenen Bibliothek für den Liebhaber der Philosophie und schönen Wissenschaften : in einigen Sendschreiben an einen Freund
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Sechstes Sendschreiben

scn Kunstrichters unter den Alten , bei) der Handhaben; Demselben können Sie den Lc'-sunvon dein Erhabenen, beygesel-en, worüber Boi«lcau schöne Anmerkungen gemacht bet. VonLen Römern verdienen Licerons sammrlicherhetorische Schritten nebst Etumrilians An. sWeisung * ) Ihre besondere Aufmerksamkeit. Die !Franzosen können uns unter vielen Schriften !, von der Art, vorzüglich folgende darbletcn, des lP. Rapins e/e ev I

o-t, worinn viel Schönes vorkömmr,des p. Lanii eie Fenelons

////' , und was Rollm

im vierten Theile seines Werkes, wie man diesreyen Künste studieren solle , gesagt hat. Un.rer den Deutschen ist Hrn. Gor schcds Rede,kunst ein sehr brauchbares Buch, wie denn auchdes Hrn. Ernesti Rhetorik und die bekannten-V//7r des seligen ^erneccrus ihreVerdienste haben. Indessen kömmt es hier

nicht sowohl auf viele Bande von Regeln an,als daß man bey Zeiten gute Muster kennenlernt, denn daraus sind doch die regeln genom-men worden, und Cicero hat Recht, wenn ersagt, daß die Beredsamkeit nicht aus der Kunst,sondern die Kunst aus der Beredsamkeit entstan-den sey. Man kann eben so wenig durch die

blosse

*) Gedoyn hat sie gut ins Französische überseht.