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Critischer Entwurf einer auserlesenen Bibliothek für den Liebhaber der Philosophie und schönen Wissenschaften : in einigen Sendschreiben an einen Freund
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111
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III

von der Dichtkunst,

die Lustspiele des Hrn. Gellcrtö besser lesen alsverstellen lassen? Ich an meinem Thcile wünsch,tc, daß sie nur immer von Men Actcurs vor«gestellt würden, die sich zu seinen schönen Cha-rattern schickten, und dann glaube ich, gewinntder Zuschauer vor dem Leser. In der Schau-Huhne, die Hr. Gorrsthed in sechs Bandenherausgegcbcn hat, sichen auch einige gute Stückevon Hrn. (Quistorp. Die Lustspiele dcö Hrn.von Holbergs enthalten viel Gutes; aber ichweiß nicht, ob er den Arlequin ganz abgeschafft'hat, da er noch oft in der Person des Heinrichserscheint: Indessen sind verschiedene Stücke vonihm ohne Widerrede schön, und ich erinnere hierüberhaupt, daß man alle seine Sachen ohneReue anschaffcn und lesen kann. Sonst mußich noch ein paar nennen, die sich in dem neue,ren Trauerspiel hcrvorgcthan haben, den Hrn.von Maffei, den Hrn. von Voltaire und denHrn. von Lrebillon * *). Der erster? har

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*) Dahin gehören z. E. seine Briefe, moralischeGedanken, Verwandlungen, und Nik. KlinunSnntcrirrdische Reise. Dieses letztere Buch istvortrefflich.

**) Der Hr. von Risilcbcn hat sich neulich mir ei-ner gebundenen Iteberschung des L>haSainlstsvon Crebillon, ans Licht gewagt. Aber sie istsehr nüchtern, und man sieht oft, wo er auf

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