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Fünftes Sendschreiben
besonders mit seiner Merope Ehre eingelegt *), derandere mit seinem Mahomet; denn seine Merv.pe ist ein nachgcarbeitetcs Stück, und der letzte,re mit verschiedenen Stücken, die den Beysallseiner jandcsleute erhalten haben; wie dennFrankreich jetzt überhaupt halb Voltairisch undhalb C> ebillonisch ist. Als gute kehrschrifte»in der theatralischen Dichtkunst wird man desAbcs Aubignac ck?/ , des
Hrn.Riccc>boui ck// ^ * *),
ein unvergleichliches Buch, und die neuen Bc^«rrage zur Aufnahme des Thearcrs, diein Stuttgard Stückweise herauskommcn, gcbrau.chen können.
Nichts ist übrig, als das Heldengedicht. Die-jcnigcn, welche sich darinn groß gemacht haben,werden sehr bald alle gcncnnet scyn, denn dieHomere und Virgile scheinen nur wie die Aloen,
nach
dem Postwagen Stesse bekommen, oder beymSpiel ein Solo verlobten; denn er hat bep sei-chen Umstanden, nach seinem eigenen Bekennt-nis , daran gearbeitet. Das meiste, was erdabey ;» bereuen Ursache hat, ist seine Vor-rede: wenn er diese znrücknehmcn könnte, sowürde man das Stuck ruhig in seiner Vergessen-heit lassen.
* ) Wir erwarten davon eine gute deutsche Uebersetzungvon Hru. Moltern.
**) Siehe davon den neuen Büchcrsaal :e. im I. BS. 264.