von der Dichtkunst. Ivz
Horaze und Invcnale sagrn können, gesagt hat,und der den Regnier so sehr übcrtroffcn, alsHoraz den Lucil. Sein hitziger Charakter ver-führte ihn zuweilen, daß er über die Grenzender Satyre trat, und er hatte so viel Güte desHerzens nicht, wie Racine sein Freund. In-dessen werden seine Werke allemal die Hochach.tung der Nachwelt verdienen. Und wann einPoet jemals das Glück gehabt hat, sich als einenRichter des Geschmacks verehrt zu sehen; so warcs Boileau: Alle seine Aussprüche wurden alsEntscheidungen angenommen, und er entschiedmehrcnthcils recht. In Engclland ist eine Samm-lung von Satyren herausgekommcn, I-ore 6 // 6 E, 7/7S darinn viel
von dem Geiste des Boileau steckt. Unter denDeutschen haben wir zwar einige zerstreute guteStücke; aber ich wüßte Ihnen keine ganzeSammlung nahmhaft zu machen, die man indie Gesellschaft des Boileau bringen könnte.Hatte Racl)cl in schöneren Zeiten gelebt, so wür-de er gewiß das geworden scyn, was Boileauist: Seine Satyren sind voller Salz, undG 4 müssen
lio; Wem diese zu kostbar ist, der kann mit derin 8- 172,9. in 4. Banden, mit den Pieartnsehen Kupfern, oder auch mit der, welche olm-langst in Drcßden heransaekommen, zufriedenseyn.