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von der Dichtkunst.
In Lehrgedichten behalten ohne Zweifel dieEugcllander den Prciß. Wer kennt nicht dieunvergleichlichen Werke eines Popen, Black-morc, Drvden, VOaller, und dich un.sterblichen Tlddrjsöns Diese Dichter werden inIhrer Bibliothek eine außerlesene Gesellschaftauömachcn. Aber ich darff des vortrefflichenRouNIö Gedichte nicht vergeffcn, dessen Nacht-gedanken der geschickte Hr. Ebcrr zu Braun-schweig mit Poungs Geiste sehr glücklich über-setzet hat * ).
Nur eine cinzge solche NachtIst mehr werth als acht TageBey hundert Reimern zugcbracht.
Unter den Deutschen kommen ihnen die Ge-dichte des Hrn. von Hallers am nächsten, dienun schon unfern Zeiten zur Ehre zum sechsten-male aufgelegt worden. Er bekennet es selbstvon sich in der Vorrede, daß er die philosophi-sche Dichtkunst der Engellandcr stch zum Mu-ster gesetzet habe, und alle, die ihn bcurtheilcnkönnen, gestehen, daß er fast immer seinemVorbilde gleich geblieben, und oft cs übertrof-G z fen
*) In der Sammlung von Ueberschungen aus denbesten Englischen Schriftstellern, davon wir nunschon zwey Stucke erhalten haben, und den rpbrigen mit gleichem Verlangen entgegen sehen.