Ivo
Fünftes Sendschreiben
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deutschen Dichtkunst, den Flcmming, seinenglücklichen Nachfolger, Dach, Rachel, La«niz, Bester, Günther, pierscb, Brokcs,Werlhof, und Drollittger, zu finden.
In der Fabel hat Frankreich drey grosse Dich-ter gehabt, den la Fonraine, de la Morreund Hrn. Richer. Der erste bleibt nach demUrthcilc der Kenner noch immer der vornehm-stc: Doch sollte man darum seinem Nachfolgermehr Gerechtigkeit wicdersahrcn lasten. In Er-zählungen ist Fontaine vom Vergier gut nachgc.ahmt worden. Ein schlesischer Kaufmann, NamensElastes hat die Fabeln des de la Motte ins Deut-sche übersetzt. Unter unfern Deutschen haben wir dieliebenswürdigen Fabeln des Hrn. Prof. Gehlerrs und des Hrn. von Hagedorns aufzuwcisen,welche beyde nie so sehr gelobt werden können, als sices verdienen.
In Schäfergedichtcn haben wir viele anmu«thige Stücke von dem Hrn. von Fonrenelle,dem französischen Theokrit, von der Mad.Des-Houlicres, von Racan, Bernis, undGegrais; unter den Jtaliäncrn hat perrarchzwölf Eklogen geschrieben, unter den Engcllandernvon Philipps Spencer und Popen; unter denDeutschen die Schafercrzahlungcn des schalkhaf-ten Rosts, und einige Stücke zum Theater desHrn. Gcllerr.
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