von den Romanen.
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läßigc Art. Das heißt den Kindern eine schlech-te Tugend beygcbracht, wenn man alle Augen,blicke befürchten muß, daß sie durch einen Ro.man lasterhaft werden können. Aber findenSie diese Anmerkung hier nicht ziemlich unnö-thig? Ja, sie gehöret freylich mehr in ein Sy»sicm von der Erziehung: doch wird das nichtsschade», daß ich sie hier gemacht habe; decStreit über die Zuläßigkeic des Romanlcsens hatmich ganz natürlich darauf gebracht; und wennSic schon vorher darüber mit mir eins gcwe.seu sind, so wird cs Ihnen nicht unangenehmseyn, zu sehen, daß ich Ihrer Mcynung bey.pflichte.
Aber machen Sie sich nur noch auf eine andereAnmerkung gefaßt. Ich habe Lust Ihnen zu er-zählen , woher die Bücher, die man Romanenennt, diesen Namen bekommen haben. Be-fürchten Sie keine lange etymologische Abhand,lung, mein Herr; ich will die Entdeckung sowenig gelehrt machen, als möglich ist. Die Rö.
! mer halten in Gallien, so wie in ihren übrigen" eroberten Provinzen die römische Sprache einge.führt; diese ward zwar durch die einbrcchcndeBarbarey theils an sich selbst, theilö durch dieVermischung mit der fränkischen und deutschenSprache so verderbt, daß sie sich ganz nicht wehrähnlich sähe; indefscn war doch noch das meiste
F dar.