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Viertes Sendschreiben
cher in die Hände; und man reißt sie ihnen mit die.len, Ungestüm, unkee Dränen und Schlagen, weg:Dadurch wird der Jüngling oder das Mädchenaufmerksam , begierig solche Schriften mehr auf.zutreibcn, darinn so merkwürdige und geheimeSachen stehen sollen, die man sie nicht will lc-scn lassen; sie werden hitzig, lesen alles ohne 'Unterschied, verwenden ihre ganze Zeit darauf,lernen vieles zum Nachthcil der Tugend auf ei-ner Seite anfehen, von der sic es nicht angese. ^hcn Härten , wenn sie nicht zu ihrem Unglück wä. ^ren aufmerksam gcmaelit worden: Und der gan-ze Vortheil, den die Eltern also über sie crhal.ren, ist der, daß sie nicht offenbar und vor ih.ren Augen sündigen. Man wird vernünftigermit ihnen handeln, wenn man ihnen bey Zeitengute Grundsätze der Tugend einflöst, und wennsie anfangen, eines Geschmacks fähig zu seyn,ihnen kein Geheimnis aus den Romanen macht,sondern ihnen nur einen Unterschied und eine gu-te Wahl zu machen zeigt, sie auch wohl selbst ei-nige in unserer Gegenwart lesen läßt, und darü- ibcr mit ihnen Betrachtungen anstellet, und sie ü- >berzcnget, daß cs ihnen unanständig und schäd-lich seyn würde, wenn sic daraus ihr Hauptge-schäfte machen wollten u. s. w. Das würde oh-ne Zweifel behutsamer in diesem Stücke gehan'delt seyn, als jene ängstliche und wenig zuvcr-