Vorrede.
nehmen könne, und der ohngefehr ausfünf oder sechs Stücken bestehen sollte:Nein, es gicbt gar zu viel Bücher, dieein Gelehrter täglich gebraucht, undwir müssen allerdings auch etwas zuunserem eigenthümlichen Vergnügenrechnen. Aber, wie alle Ausschwei-fungen schädlich sind, so wollte ich, daßinalt auch hier seine Grenzen beobachte-te. Hat man Gelegenheit sich öffent-licher Bibliotheken zu bedienen, odergute Bücherschränke seiner Freunde zunützen; so ist diese Behutsamkeit destorathsamer. Wir hinterlassen den Un-srigen ein schlechtes Erbtheil, wenn wirihnen nichts als eine weitläufige Biblio-thek hinterlaffen, die oft kaum aufdie Helfte bezahlet ist, und die um dasDrittheil des hereingefteckten Vermö-gens wieder verkalkst wird. Ueber wieviele prächtige Büchersäle kann mallnicht die Worte des heiligen Schrift-stellers setzen: Sie sammlen, und wissennicht, wer es kriegen wird!
Was