Vorrede.
mich eine Bibliothek außerlcsen seyn, ^die es für einen andern nicht ist, weil 'wir verschiedene Wissenschaften treiben.Diese Bücher müssen ferner, wie Sc-neca sagt, nicht nach der Menge, son-dern nach einer vorzüglichen Güte ge-schätzet werden. Man kann ohneZweifel ein großes Vermögen in einenBüchersaal stecken, wenn man auch nurvon verschiedenen Wissenschaften alles ^haben will, was man Gut nennen kann: !Aber ich halte immer dafür, daß manauch unter dem Guten wieder Verglei-chungen machen müsse, um das Zu-träglichste zu wählen, und seinen äus-serlichen Zustand nicht zu verderben.Es giebt Gelehrten, die man bedaurenmuß, daß sie durch ihren Beruf dazugleichsam scheinen gezwungen zu werden.Ich bin gar nicht der eigensinnigenMeynung ergeben, die uns von ver-sthiedenen angepriesen worden, daß mansich mit einem so kleinen Büchervorrathbehelfen müsse, den man überall mit-
neh-