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auf, von dem man nicht glauben kann, wie er in einer menschliche»Seele entstehen konnte, nämlich das Parlamentsgebäudedurch Pulver in die Luft zu sprengen, um dadurchwegen der Strafgesetze gegen die Katholiken den König, die Lordsund die Gemeinen dem Untergang zu überliefern. In dieserAbsicht entdeckte er sich Thomas, dem jünger» Bruder von Ro-bert Winter von Huddington in Worcestershire, der aber vordiesem grauenvollen Verbrechen zurückbcbte. Dagegen gewanner für seinen teuflischen Plan den Guy Fawkes aus Jorkshire,der bisher in den Niederlanden Kriegsdienste gethan hatte, danneinen Anverwandten des Grafen von Nordhumberland, den Tho-mas Pcrcy und dessen Schwager Johann Wright. Sieleisteten sich gegenseitig den Eid der Verschwiegenheit, und besie-gelten solches durch den gräßlich entweihenden Genuß des Sacra-ments, welches ihnen durch den Jesuiten-Missionär Pater G erardgereicht wurde. Den Letzter» sprachen sie bei der später» Unter-suchung Winter und Fawkes frei von dem Mitwissen ihresGeheimnisses. Beim Vorlesen des Proccsses wurde aber dieStelle wcggelassen, die den Gerard frei sprach, und im Origi-nal befindet sich ein Strich mit den Worten kuo usgue (d. h. nurbis hierher wird gelesen) von der Handschrift des Sir EduardCokeS, der eine zur Rechtfertigung eines Mannes, den er anzu-klagen gedachte, dienende Stelle nicht bekannt machen wollte.
Vergebens verwendete sich der spanische Gesandte im Namenseines Königs sür das unglückliche Schicksal der Katholiken, dienichts verlangten, als ihren Gottesdienst im Stillen abhaltenzudürfen, und die sogar statt der Strafgelder sich zu einem jährlichenTribut anheischig machen wollten, aber König Jakob bliebunerbittlich. — Percy miethetc nun unter dem Vorwand,daß er als Hofleibgardist in der Nähe des Hofes wohnen wollte,ein leerstehendes Haus, welches an den alten Westminstcrpalastanstieß. Nun eröffnten die Verschworenen in einem alten Ge-bäude, welches an daö Parlamcntshaus stieß, eine Mine. Davorauszusehen war, daß durch die Erplosion auch viele Katholikenumkommen würden, so stellte Catesbys, um sein Gewissen zuberuhigen, einmal in einer großen Gesellschaft an den Jesuiten-