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genten. Er beging auch die Unklugheit, von den Talenten Eli-sabeth'« mit Geringschätzung zu sprechen, ja er konnte nichteinmal ihren Namen ohne Mißbehagen nennen hören, deren Leich-nam in der Westminster - Abtei bei seiner Anwesenheit in Londonin der Capelle Heinrich VI. beigesetzt wurde.
Den Cecil bestätigte er in seinem Amte. Den noch imTower gefangenen Grasen von Southampton, der damalsmit Esser festgesetzt worden war, setzte er auf freien Fuß, undmachte ihn zu seinem Freunde, wodurch die in Schrecken versetztwurden, welche Esser Tod bewirkt hatten. Nun bildeten sich Par-teien , ja cs entstand sogar eine Verschwörung gegen den König,die aber durch den Jesuiten Gerard und durch einen gewissenJohann Gage entdeckt wurde. Sowohl Katholiken als Puri-taner waren in dieselbe verwickelt Dennoch zog der König fried-fertige Katholiken an seiucnHof. Ja sogar Papst Clemens VIII.bewarb sich um seine Freundschaft, und befahl den Missionären,den Frieden durch nichts zu stören, und sich bloß auf die Ausübungihrer Funktionen zu beschränken. Vergebens hofften die Puritanerihn zu gewinnen, was sich um so weniger hoffen ließ, da er sichnoch eher zur englischen Kirche, als zu dem ganz kalten Purita-nismus hinneigte.
Die Feinde der Katholiken gicngen jetzt immer feindlicher undfanatischer zu Werk. Viele der Letztem verloren ihr Vermögen,und wurden bis zur Verzweiflung gebracht. Die eingezogenenGüter verschenkte Jakob an seine Lieblinge. Unter den Gestraf-ten war auch Robert CateSby (lies Kätschbei) aus einer altenreichen Familie, dessen Vater als Recusant öfter eingckerkert wordenwar. Der Sohn verließ den Glauben seiner Väter, ergab sicheinem ausschweifenden Lebenswandel, kehrte aber Nachher zumkatholischen Glauben wieder zurück (1598). Es keimte nun inseinem ohnehin schon von früherer Zeit her erbitterten Gemütheder Gedanke empor, seine katholischen Glaubensbrüder von demeisernen Druck zu befreien, der auf ihnen lastete. In seinem Vor-haben konnte er in dieser Hinsicht weder auf den Papst, der gegenden König versöhnend gesinnt war, noch auf den Beistand irgendeiner weltlichen Macht rechnen, daher tauchte in ihm ein Plan