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Lords zweihundert Mann von der Leibgarde. Als Fevershammit Instructionen von Seiten Jakobs zu dem Prinzen von Dra-men eilte, der bereits mit der Vollmacht eines Eroberers undKönigs Befehle an die Armee und an die Beamte hatte ergehenlassen, da deutete er ihm an, Jakob wünsche mit ihm in Londonmündlich zu unterhandeln. Wilhelm wurde dadurch unangenehmüberrascht, und sogleich schickte er ihn nach dem Tower unter demnichtswürdigcn Vorwände, daß er ohne Paß gekommen und dieArmee ohne Befehl habe auseinander gehen lassen. — Der Königbegab sich darauf nach Rochester, und von da zog er durch dieHauptstadt nach dem Whitehallpalaste. Noch wurde ihm königlicheEhre, sogar Freudeöbezeigungen erwiesen, so daß seine Ankunfteinem Triumphzuge glich, obschon ihm Wilhelm durch ein Schrei-ben hatte wissen lassen, der Hauptstadt nicht näher zu kommen alsbis nach Rochester. Sein Anerbieten, sich dem Schutze der städti-schen Behörden anzuvertrauen, wurde nicht angenommen. Nunließ Wilhelm den Palast von St. James mit Truppen und Kano-nen besetzen. Der achtzigjährige Lord Craven, Commandant derenglischen Garden, wollte den König und seinen Palast mit seinemeigenen Blute vcrtheidigen; allein Jakob widerricth ihm, nichtnutzlos Blut zu vergießen. Von den Commissarien deö Prinzenwurde er vor Mitternacht, nachdem er sich schon zur Ruhe gelegthatte, aufgefordert, Whitehallpalast zu verlassen, und ein Privat-haus der verwittweten Herzogin von Lauderdale wurde ihm zurWohnung angewiesen. Mit Gleichgültigkeit hörte er diese Wei-sung an, von der er aber keinen Gebrauch machte. Nun sagte erseinen wenigen Getreuen ein herzliches Lebewohl, die in Thränenzerflossen. Gegen den Gedanken zur Flucht hatte er sich am läng-sten gesträubt. Erwägend, daß von dem Gefängniß eines Königszu seinem Grabe nur wenig Schritte seyen, begab er sich von derHauptstadt nach Rochester. Nachdem er dort vier Tage verweilthatte, bestieg er freiwillig sein eigenes Schiff, welches in Bereit-schaft lag, und das den unglücklichen König zu seinem Weibeund Kinde nach dem Schlosse St. Germain nach Frankreich brachte,wo der Verbannte von Ludwig mit Zeichen der Theilnahme undBeweisen der Freigebigkeit ausgenommen wurde, was dem KopfeDmst's Gksch, v. England. 20