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Geschichte von England
Entstehung
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ment zu Stande kam, welches aus zwei Häusern wieder be-stand. Da aber mehrere Ofsicicrc von niederer Geburt darinausgenommen wurden, so stellten sich nur wenige der alte Pairsim Oberhause ein. Um jedoch den Adel zu gewinnen und denGlanz seines Hauses zu erhöhen, vermählte Cromwell seine beidenjünger» Töchter mit zwei englischen Grafen. Die so eben ange-führte Parlamcntssttzung führte eine für Cromwell bedenklicheOpposition herbei, an deren Spitze zwei Männer standen, Hatz-te vig und Scot, die einen bedeutenden Einstuß hatten, undbei Verfolgung ihrer Pläne eine unbeugsame Entschlossenheitzeigten, die um so gefährlicher war, da Beide beim ersten Zusam-menkommen dieses Parlaments ausgeschlossen worden waren.Debatten folgten damals aus Debatten, und Cromwell wendetealle seine Beredsamkeit an, um Eintracht in der Gang der Ver-handlung zu bringen. Als er jedoch in allen seinen Bestrebungensich getäuscht sah, da eilte er eines Morgen (4. Febr. 1658) miteinigen Leibgardisten nach dem Parlamentshause, und hob diesestürmische Sitzung auf. Dieß war das vierte Parlament, welchesCromwell mit Gewalt aufgelöst hatte.

Murren, Klagen und Drohungen verbreiteten sich von allenSeiten, und er wendete alle ihm zu Gebote stehenden Mittel an,um diesen neuen Sturm zu ersticken, der um so gefährlicher war,da Karls Anhänger mit den Waffen in der Hand und von Spa-niern unterstützt von Ostende aus einen Versuch machten, einenEinfall in England zu wagen, ein Plan, woran selbst Karls Bru-der Jakob, Herzog von Jork, persönlichen Antheil genom-men hatte. Obgleich die englischen Waffen bei Ostende den Siegüber die dort aufgestellten feindlichen Schiffe davon trugen, undJakob nur durch die Flucht sich rettete, so fing doch CromwcllsGlücksstern an, sich allmälich zu^crsinstern. ^eine größte Ver-legenheit war jetzt, daß die Einnahine^die Ausgaben weit über-stieg, und er nicht wußte, wo er Geld auftrciben sollte, da dasParlament seinen srüherhin oft willkürlich gemachten ForderungenSchranken zu setzen wußte. Ueberdieß verfolgte ihn unaufhörlich,wie ein Gespenst, der Gedanke, ermordet zu werden. Deßwcgentrug er immer unter seinem Kleide einen Panzer, war immer mit