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nicht ohne große Mühe, den Sir Eberhard Dingby, dann denFr anz Freöham, der wegen seiner UnheilweissagendcnTräumedieTeilnehmer bedenklich machte. — Der crstere sollte an dem Tage,wo das Verbrechen ausgeführt würde, die Katholiken durch eineprojectirte Jagdpartie abhalten, inS Parlament zu kommen; ebenso war verabredet, die den Katholiken günstigen Peer und Gemei-nen dadurch dem Verderben zu entziehen, daß man sie durch einehöchst dringliche Botschaft vom Wcstminster abhalten wollte.FawkeS übernahm nun die Verpflichtung, die Mine anzuzünden,und P ercy sollte sich des Prinzen Karl, sowie Dingby derunmündigen Prinzessin Elisabeth bemächtigen. Doch fühlteCatesby Gewissensbisse, und er wollte dem Jesuiten Green-wayn beichten. Dieser soll nach seinen eigenen feierlichen Ver-sicherungen daü noch auszuführende Verbrechen mit den stärkstenAusdrücken verdammt haben. Dennoch ersuchte ihn Catesby,den Provinzial unter dem Siegel des Beichtgeheimnisses um seineMeinung zu befragen. Greenwayn erhielt aber von Gar neteinen derben Verweis, daß er daS Geheimniß angehört habe, underhielt die Weisung, den Catesby von der Ausführung desVerbrechens abzuhalten, was Garnet nachher selbst noch ver-suchte. Der unentschlossene Fr es Ham suchte seinen Schwager,den Lord Mounteagle, durch einen anonymen Brief zu warnen,an jenem Tage nicht im Parlament zu erscheinen, und dieser über-schickte diesen dem Staatssecrctär. Dieß erfuhren die Verschwo-renen, so wie auch der König, und der Lord Obcrkammerherr un-tersuchte mit Mouuteagle den Keller, als Fawkes soebenin demselben war. Dieser wurde am 5. November (1606) Mor-gens zwei Uhr, also an dem Tage, wo die Erplosion erfolgensollte, arretirt, nachdem man bei ihm Lunten, eine Blendlaterneund Pulver vorgefunden hatte. Beim Verhör zeigte er so vielMuth, daß der König ihn einen Scävola nannte. Aus die Frageeines schottischen Edelmannes, warum er so viel Pulver zusam-mengchäuft habe, antwortete er: „Um die sch o ttis ch en B ett-ler in ihre vaterländischen Berge zurückzuschleu-dern." — Auf der Folter verrieth er keinen seiner Mitschuldigenso lange nicht, bis er hörte, daß sie die Waffen ergriffen hätten.