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Königs abermals gegen ihn, so daß er mehrere Hinrichtungenanordnete. Zuletzt verband sich die Familie Percy gegen ihn,die ihm auf den Thron verholfen hatte. Die Conföderirten schick-ten einen Fehdebrief an ihn, in welchem sie ihn der Falschheit unddes Meineides beschuldigten, vorgebend, er habe bei seiner Rück-kehr nach England geschworen, er wolle auf nichts Anspruchmachen, als auf sein und seiner Gattin Vermögen, dennoch aberseinen Oberherrn, den König Richard, ins Gesängniß geworfen,ihn gezwungen, der Krone zu entsagen, ihn zu Tode hungernlassen, und des königlichen Titels sich angemaßt. „ AuS diesenUrsachen," so heißt es in jenem Briefe, „erklären wir Dir,Deinen Anhängern und Mitschuldigen Fehde aufLeben und Tod, als Verräthern und Feinden derNation und des Königs und als Eingedrung enen,Unterdrückern und Ursurpatoren der Rechte desnächsten und r echtmäßig en Erben vonEngland undFrankreich, und gedenken es an diesem Tage mitHülfe desallmächtigenGottesdurchdieGewaltderWaffen zu beweisen." —
Am andern Tage wurde bei Schrewsbury (1403) eineder blutigsten Schlachten geliefert. Percy von Nordhum-berland und Douglas, ein Schotte, stürzten sich mit dreißigBewaffneten auf den Feind, um den König zu tödten oder gefan-gen zu nehmen. Sie hieben alles um sich her nieder. Allein derKönig hatte, um zu täuschen, seine Rüstung umgetauscht, dahermißglückte der Versuch. Percy wurde durch einen Pfeil getödtetund Heinrich — siegte.
Dennoch entstanden neue Verbindungen gegen ihn. BischofScroppvonUork,ein gelehrter und frommer Mann, verthei-digte die Rechte der noch immer gefangenen Grafen von March.Er hatte den König ermahnt, wegen seines Meineides und Ver-rathes an Richard Buße zu thun. Der Bischof erschien endlichander Spitze eines Heeres, erklärte aber, er komme nicht, umKrieg zu führen, sondern den Frieden unter den Großen zu bewir-ken. Er wurde aber bei einer Unterredung mit dem Anführerder Insurgenten gefangen und vor den König gebracht. Heinrich