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die auftichtige Versicherung gab, daß Alle, welche in dieser SchlachtZeugen seiner Tapferkeit waren, behaupteten, er habe an diesemTage den Preis und die Krone des Ritterthums er-rungen. Auch König Eduard traf Anstalten, um den Beherrscherdes französischen Reiches würdiglich zu empfangen, und die Stra-ßen wurden mit Blumen, Tapeten und Waffen geschmückt. Aufeinem prächtig geschmückten Streithengst ritt der König von Frank-reich; dagegen der junge Prinz Eduard von Wales ritt ohnealle Auszeichnung einen kleinen Klepper; allein der Sieger vonPoitiers wurde mit lautem Zurufe der wogenden Volksmengeempfangen. Der König saß in der Westminsterhalle auf demThrone, umgeben von seinen Prälaten und Baronen. Als KönigJohann hineintrat, ging Eduard ihm entgegen, und führte ihnzu einem glänzenden Gastmahle. Alsdann wurde ihm ein könig-liches Schloß zur Wohnung angewiesen.
Nun hatte also Eduard zwei Könige in Gewahrsam. Da-vid Bruce erhielt zuerst seine Freiheit gegen ein beträchtlichesLösegeld und gegen einen zehnjährigen Waffenstillstand, und zumerstenmal nannte der englische König in diesem Vertrage den schot-tischen Regenten einen König.
Vom König Johann verlangte er ein ungeheures Lösegeldund zugleich die Souveränitätsrechte über alle Provinzen Frank-reichs, welche seine Ahnen besessen hatten; dagegen wollte er allenAnsprüchen auf den französischen Thron entsagen. Nach einigemZögern ging der französische König endlich diesen Vertrag ein.Allein die Stände Frankreichs, die ihn genehmigen sollten, ver-warfen denselben mit Abscheu. Eduard überzog aufs Neue dießunglückliche Land mit Krieg (1359). Er wollte Rheims inBesitz nehmen, um sich daselbst als Herrn von Frankreich krönenzu lassen; allein der Erzbischof und die Bürger vcrtheidigten dieuralte, ehrwürdige Krönungsstadt so tapfer, daß König Eduardabziehen mußte. Allein eben so muthig wies der Prior der Rittervom Spitale, Sir Johann Barel cy, die Angriffe einer fran-zösischen Flotte von den englischen Küsten im Canal zurück.
König Eduard lagerte sich endlich vor Paris. Vergebenssuchten die päpstlichen Legaten Versöhnung zu stiften, der Dauphin