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Streitsache an, da er oberster Lehensherr von Schottland und alsein gerechter Richter bekannt war. Endlich wurde nach Berathungder beiden Parlamente die schottische Krone dem Johann vonBaliol übertragen (1292), welcher durch die älteste TochterDavids vonHuntingdon von den schottländischen Königenabstammte').
Als zwischen englischen und französischen Seeleuten Streitentstand, gerieth dadurch Eduard selbst mit seinem Lehensherrn,dem König von Frankreich, in Krieg. Um ihn zu versöhnen, tratEduard ihm das Herzogthum Guienne auf vierzig Tage ab,erhielt solches aber erst nach neun Jahren zurück.- Schon wollteer ihm die Lehenspflicht aufsagen; allein er wurde durch einenaugenblicklichen Aufstand der Walliser und nachher durch den Aus-bruch des Krieges mit Schottland davon abgehalten. Die schot-tischen Barone wollten von England nicht abhängig seyn, daherbewogen sie den Baliol, sich mit Frankreich zu verbinden. Daraufwurden sie bei Berwick und später bei Dunbar geschlagen(1295). Baliol unterwarf sich endlich wieder, und erhielt dieErlaubniß, nach der Normandie auszuwandcrn, worauf er nachsechs Jahren starb. Nun huldigte dem Eduard ganz Schottland,und er ernannte den Grafen von Süsser zum Reichsverweser.Da gewann Wilhelm Wallace Anhang und warf sich zumPrätendenten auf. Eduard schlug jedoch die Schotten zum zwei-tenmal, wobei über zwanzigtausend Mann in der Schlacht ge-blieben sind.
i)
David I. (König von Schottland).Heinrich (Prinz von Schottland).
kalkolm iV.(König). Wilhclml.iKönig) David, Grafv.HuntingdonAlexandern (desgl.).
Aleranderlll.(desgl.).
Margaretha Erich (K.v- Nor weg.)Margaretha. Alan (von Gallowap). Isabelle. RobertBruce.Dervorgild. JohannBaliol. Robert Bruce.
Johann Baliol.
Durst'S Gesch. v. England.
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