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gungsfeierlichkeit wurde mit' einem glänzenden Zuge zu Wasserauf dem Dee eröffnet. König Edgar setzte sich selbst ans Steuer,und die Fürsten ergriffen die Ruder, und fuhren ihn nach derKirche St. Johann des Täufers. Ihnen folgten die Prälatenund Thancs in ihren Barken. Die Ufer hallten vom Freuden-geschrei der zahllosen Zuschauer. Nun gehorchten also dem Kö-nig Edgar Britten und Schotten, sowie der größte Theil vonIrland. Von den Wallisern forderte er einen jährlichen Tributvon dreihundert Wolfsköpfen , so daß in vier Jahren alle Wölfedaselbst ausgerottet waren. Um die Beschwerden seiner Unter-tanen kennen zu lernen, reiste er selbst im Lande herum. DieGesetze standen so in Achtung, daß unter ihm Diebstähle etwasSeltenes waren. Im Gefühle seiner wohlbegründetcN Machtnannte er sich König von England, Monarch von Al-bion uNd allen umliegenden Inseln. Er starb nacheiner solchen rühmlichen Regierung im Jahre 975, und seinSohn Eduard mit dem Beinamen der Märtyrer folgte ihmin der Regierung.
Eduard der Märtyrer.
973 — 978 .
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Man machte diesem Eduard die Nachfolge streitig, theilshieß es, er habe ein rauhes und grausames Gemüth, theils rügteman seine Geburt, denn man wendete ein, sie sey erfolgt, ehesein Vater und seine Mutter gekrönt gewesen. Als der Witansich versammelt hatte, sprach Dunstan für sein Recht, und es er-folgte die Krönung. Allein Eduards Stiefmutter, Elfrida,hielt es mit der Gegenpartei, und faßte zu Gunsten ihres SohnesEthelreds den ruchlosen Entschluß, den König zu ermorden.Als er einmal an Elsridens Residenz anhielt, nachdem er so ebengesagt hatte, um sich durch einen Trunk zu erquicken, da wurdeer von einem Meuchelmörder in den Unterleib gestochen. So-gleich drangen die Eingeweide aus der Wunde , er sank aus demSattel und wurde noch vom Pferde geschleift. Seine Diener