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Eduard eroberte auch Mercien, und vereinigte auf diese Weisealle sächsischen Landschaften in ein einziges ungetheil-tes Königreich. Er unterjochte auch die ostanglischen undnordhumbrischen Dänen, und so herrschte er bis an den Canal.Selbst Britten und Schotten nannten ihn „ihren Herrn undVater " , und die Fürsten von Wales zahlten ihm Tribut. Erstarb im Jahre 925, und gleich darauf sein Sohn Ethelward.Der König hatte den Münster zu Winchester erbauen und dahindie Gebeine seines Vaters Alfred bringen lassen. Auch er undsein Sohn Ethelward wurden daselbst beigeseht.
Eduards Söhne Ath elstan, Edmund und Ed red bestie-gen nach einander den Thron, und sechs seiner Töchter vermähl-ten sich mit den mächtigsten europäischen Fürsten; Elfleda,Ethelhilda und Eadburga aber widmeten sich dem geistlichenStande. Schon als Eadburga erst drei Jahre alt war, führtesie der König in ein Gemach, wo er neben Spielsachen auch einenKelch ausgestellt hatte. Das Kind griff nach dem lctztern. Eduarddeutete solches für einen Wink des Himmels, umarmte sie undsagte: „Deine Wünsche sollen erfüllt werden, unddeine Aeltern werden es nicht bedauern, wenn siedir an Frömmigkeit und Tugend nachstehen." Sienahm auch wirklich späterhin in einem Kloster zu Winchester denSchleier, und wurde ein seltenes Beispiel frommer Andacht undchristlicher Demuth.
A t h e l st a n.
928 - 940 .
s. 17.-
Eduard hinterließ kraft eines Testaments die Krone seinemSohne, dem'ebengenannten Athelstan, und er wurde vomErzbischof von Canterbury feierlich als Nachfolger gekrönt. Ernahm Nordhumbrien in Besitz', welches der Dänenkönig Sigh-tric von ihm zu Lehen genommen hatte. Nachher Christ gewor-den, heirathete dieser deö Königs Schwester, die Editha. AuchBritten und Schotten kannten ihn als ihren Oberherrn an. Den-noch verbanden sich diese nachher mit Anlass, Anführer irländi-
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