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Geschichte von England
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geformten Wachskerzen wahr, die er unter Aufsicht abbrennenließ. ' '

Die Segnungen des Friedens wurden aber wieder unterbro-chen durch den kühnen Heekönig Hasting, der bisher Gallienverheert hatte, und sich in Britannien ei» Reich gründen wollte.Alfred setzte diesem berühmten Seehelden eben so viel Klugheitentgegen, als dieser Muth und Beharrlichkeit zeigte. Nach einemdreizehnjährigen Kampfe bcguemte er sich, gegen Erlegung einerSumme Geldes, wieder abzuziehen, stellte zur Sicherung gegeneinen neuen Einfall Geißeln, und gab es zu, daß seine Söhnegetauft wurden.

Nach Gothruns und Euthreds von. Nordhumbricn Tode em-pörten sich die ostanglischen und nordhumbrischen Dänen gegenAlfred, und Hasting erneuerte demnach feine Feindseligkeiten.Als aber seine Gattin und Kinder gefangen und seine Schätzeerbeutet worden waren, da bat er um Frieden. Die Gefangepnen wurden freigegeben/ worauf er sich nach Gallien zurückzog,

König Alfred verließ die Welt im Jahre 901 mit Hinterlas-sung zweier Prinzen: Eduard, der ihm auf den Thron folgteund Ethclwerd, der. vom Vater eine.gelehrte Erziehung er-hielt, und Eth clgiva, seine Tochter, wurde Vorsteherin einesKlosters. . j :

Eduard von Welser.

. ! 901 - 923 .

" ! §. 16 . '

Dieser kämpfte langt um den Besitz der Krone mit seinemVetter Ethelwold, d^r sie für Alfreds noch lebenden älter»Bruder Ethelrcd in Anspruch nahm. Der Witcnagcmot 's ver-warf aber diese Forderung, und Ethelwold blieb an der Spitzeder Dänen, mit denen ^ er sich verbunden hatte, im Treffen.

1) Miklespnoth ohsr Wit.enagemot war die Versammlungder Räthc an Weihnachten ,! Ostern und Pfingsten. Ihr wohnten beidie Hauptlcute oder Ersten der.Nation, oder, auch die geistlichen undweltlichen Th an es. Letztere haben ihren Namen yon r/wFman dienen,also milttes, d. h. die zum Kriegsdienst verpflichtet waren.