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Geschichte von England
Entstehung
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theils auch durch seine Siege über die Britten, Mercier undNordhumbrier, so daß er dadurch sich die Herrschaft über dengrößten Thcil Britanniens erwarb. Unter seiner Regierungmachten Dänen und Normänner Einfälle ins Land (800°).Diese wilden Seeräuber bewohnten den dänischen und skandina-vischen Continent und die Inseln des baltischen Meeres. Egbertschlug sie aufs Haupt und zwang die Fremdlinge, ihr Heil inder Flucht nach ihren Schiffen zu suchen. Ein Jahr nachherstarb er nach einer rühmlichen und glücklichen Negierung (836).

Ihm folgte sein Sohn Ethelwulf, der ebenso mannhaftden Einfällen der Dänen begegnete; auch die wilden Walliserbezwang er. Mit seinem süngsten Sohne Alfred machte ereine Wallfahrt nach Rom. Er war vermählt mit Judith, Toch-ter Karls des Kahlen, Königs von Frankreich. In den letztenTagen seiner Regierung machte er fromme Vermächtnisse an dieKirche und an die Armen und starb 858. Judith vermählte sich zumzweitenmal mit Balduin, Obcrhofmcister von Frankreich, demKarl die Grafschaft Flandern verlieh. Aus dieser Ehe stammteMathilde, Gemahlin Wilhelm des Eroberers, ab, derin Besitz von England späterhin kam. Die Krone von Messerererbten nach einander Ethelwulfs Söhne: Ethelbald, Ethel-bert, Ethclred und AlfredderGroße.

Unter Ethelbert fiel der dänische Seckönig NagnarLodbrog ins Land; wurde aber, da sein Schiff scheiterte, vonAella, König der Nordhumbrier, gefangen genommen, und aufdessen Befehl getödtet. Seine Söhne aber nahmen dafür fürch-terliche Rache. Unter Ethclreds Regierung landeten achtSeekönige mit zwanzigtauscud Mann in Ostanglien, fielen inNordhumbricn ein, eroberten Jork und nahmen den Aella ge-fangen. Die erbitterten Söhne Nagnars ließen ihm die Rippenaufschneiden, die Lunge durch die Ocffnung hcrauSziehcn, undSalz in seine Wunden einstreuen. Das Land wurde ringsumherverwüstet, Kirchen und Klöster zerstört, die Geistlichen, sa selbst-Frauen und Kinder gemordet. Sie nahmen auch Edmund,ELW^br^Ostanglier, gefangen. Jnguar, der Sohn Ragnars,ließ ihn in Ketten werfen, dann wurde er, weil er die^in^e-