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nennt die Geschichte den heiligen Alban und die brittische» Bür-gerIulius und Aaron. Nachdem aber Diocletian und Ma-ximian dem Throne entsagten, und ihnen die Cäsaren Con-sta ntius und Galerius solgten, da gestattete man den Chri-sten Britanniens wieder sreie Ausübung der Religion. Deserster» Gemahlin war die fromme Christin Helena, welchedie christliche Kirche zu einer Heiligen erhoben hatte. Nacheinigen Schriftstellern ward Bythinien ihr Vaterland, brittischeGeschichtschreiber aber behaupten, sie sey eine brittische Fürsten-tochter gewesen. Ihr hatte man die Auffindung des Kreuzeszu danken, an welchem der Weltheiland sein Erlösungswerkvollbracht hatte. Ihr Sohn Co n staut in der Große warder erste unter den römischen Kaisern, der das Christenthuman nahm, und dadurch wurde daö christliche Glaubensbekennt-niß Staatsreligion, und von nun hatten sich die Christen einerfreien Ausübung derselben zu erfreuen. Er trennte in Britan-nien die Civil-Administration von der Militär-Gewalt, undertheilte letztere dreien Feldherren, von denen der eine den Ti-tel eines Herzogs von Britannien, der zweite den einesGrafen des sächsischen Gestades und der dritte deneines Grasen von Britannien erhielt. Unter ihm undseinen Söhnen erfreute sich das Land einer fünfzigjährigen Ruhe.Nur Paulus, ein spanischer Notar, den Kaiser Constan-tius II. nach Britannien geschickt hatte, um das Betragen derBeamten zu untersuchen, welche es mit der Partei des Usur-pators Magnentius gehalten hatten, erlaubte sich Bedrück-ungen und Grausamkeiten aller Art. Er wurde überdieß nochvom Kaiser belobt, während des Constantius Nachfolger Ju-lian befahl, diesen schändlichen Menschen lebendig zu ver-brennen.
§. 8 .
Während im Lause der Zeiten sich die Namen der Ca le-tz o nie r und Mäaten verlieren, nennt die Geschichte dieNamen fremder Völker, die der Picten und Scoten (Schot-ten), welche Einfälle in das römische Britannien machten. Wahr-scheinlich kamen sie aus Irland, raubten und verheerten die Pro-