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Geschichte von England
Entstehung
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(Pictenmauer). Beide Werke haben bis auf unsere Tage demzerstörenden Zahn der Zeit getrotzt.

Nach dem Tode des Severus zu Jork (211 n. CH.) erreg-ten die sogenannten dreißig Tyrannen Unruhen. Vergebensempörten sich die Usurpatoren Carausius und Allectusgegen den vortrefflichen Constantius, der von den Brittenseiner Milde wegen geliebt wurde, so daß er sich sehr gern inBritannien aushielt.

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Endlich drangen auch die erleuchtenden Strahlen des Chri-stenthums nach dem fernen Britannien. Es ist nicht wahrschein-lich, daß die heiligen Apostel Petrus, Paulus und Andreasdahin gekommen sind, obschon es durch den häufigen Verkehrzwischen Rom und Britannien sehr frühe Christen in dem letz-ter» gegeben hat. So soll die Gattin des Proconsuls Plau-tius, die Pomponia Gräcina, und die Brittin Clau-dia, Gemahlin des Senators Pudens, eine Christin gewesenseyn. Allmälig verbreitete sich dieser wohlthätige, die rohenSitten entwildcrnde Glaube. Auf der Kirchenversammlung zuArles (314) waren schon drei brittische Bischöfe, Eboriusvon Jork, Restitutus von London und Adelphiuö vonRichborough zugegen. Als aber damals die Kaiser D io cletianund Maximian gegen das Christenthum wütheten, da gabendiese Befehl, die christlichen Kirchen in den brittischen Provin-zen zu zerstören, und die christlichen Unterthanen zu zwingen,den Göttern zu opfern. Der milde Cäsar Constantius suchtediese strengen Befehle zu mäßigen. Er entließ sogar dieHofbeamten aus seinen Diensten, die, um ihre Stellen zu be-halten, das Christcnthum abschwuren. Er bemerkte ihnen:erkönne nie der Treue derer Vertrauen schenken, diean ihrem Gotte zu Verräthern geworden sind."Dennoch konnte er der Verfolgungssucht und Härte der Unter-beamten nicht immer Einhalt thun. Beinahe alle Kirchen wur-den zerstört. Viele Christen entflohen in Wälder und Gebirge,viele aber litten standhaft den Martertod. Unter den letztem