Druckschrift 
1 (1843)
Entstehung
Seite
371
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S. 168. Zu Zeile 8 füge man die Anmerkung: In unseren Tagen würde jederdie Theologie Studircnde aus Tertullian de resurreelione d-e Stelle anfuhren:Csro corpore et ssnzuine Csiristi vescitur, ul el snims Deo ssZinetur; undaus des heiligen Augustins 8ermo ad rXeopkilos: Hoc necipite in pnne c,»oclpepenclit in cruce, koe accipitc in caliee qnoä msnnvit de latere Ctrristi.Diese Stellen hält übrigens Luther für weniger klar, als den Tert dee Evangeliums.Man vergleiche hi rüber:l/antiqnite de la cloetrine orthodoxe notre cre-ance se voit deelsres en I'kscrilure, par les eoneiles et pur un stvle ekro-nologique de <lix an8 en dix ans, depuis Iv8 apo8tre8 jusques a nnus, parmaistre ckesn ffeluvre, prestre tkeoloxien. Konen >834. Ferner: ks eon-ver8ion du 8ieur Jlurtin, cxdevant ministre, eontenunt trois trsites; la fo^cie llexzlise primitive opposee ä edle de la prelendue relormee; I'rsite de8desordres de8 eglises pretendues rekormees; ssletdode de controver8e. Pa-ris 1850.

S. 18 l. Zu Anmerk. 2. Ein protestantischer B ogravh Calvin's st ger ch:ergegen Caroli:Nicht nur sein schon ziemlich ansehnliches Alter." sagt er,sondernauch sein beredtes, einschmeichelndes Betragen machte auf viele Gemülher Eindruck."Calvin'S Leben. Leipzig 1788, S. 47.

S. 187. Zeile 9 schalte man nachHugonin" ein: durch dessen Magd re.Zeile 12 fallen die Worte:oder ein Papist ... in seinem Schranke bewahrte;"hinweg-

S. 200 Zeile 6 von unten schalte man ein: Als Calvin Genf verließ, um nachBern zu gehen, rc.

S. 228. Am Ende des Kapitels ist beizufügen: Als Calvin so von Genf ver-trieben war, kam er nach Bern, das er bald wieder verließ, um den Weg nach S:raß-burg einzuschlagen.

S. 231. Z. 7. lese man: der Bischof von Meaur, aus Deutschland in seinenPalast gezogen halte. Zu Z. 18.: (Johann Papnns suchte zu beweisen, derheilige Augustin sei ein Lutheraner gewesen, während Witaker einen Calvinisten undder Socinianer Andreas Velanus einen Götzendiener aus ihm macht. Weißlinger:Friß Vogel. S. 297.)

S. 244. Dem Schluffe des Kapitels ist anzuh Ingen: Während Calvin so vonGott heimgesucht wurde, bot Genf einen betr benden Anblick dar. Das Wort Got-tes war einigen niedrigen Prädicanten überlassen, welche kaum lesen kenn en und inihren Predigien eben so sehr gegen das Dogma, als gegen die Grammal k verstießen.Während ihre Lrhren der Lehre Lmher's, Zwingli's, Ostander's, Oekoiamvadius',Carlstadt's und Melanchthon's widersprach, war ihre Sprache nicht ganz Leu sch,nicht ganz italienisch, französisch, lateinisch oder savoyarditch. Die Gemeinde, welchedie Guter des katholischen Clerus in Beschlag genommen hakte, ließ diese unwissen-den Prädicanten gänzlich entblößt. Calvin findet im Briefwechsel mit seinen Freun-den oft Gelegenheit, die Schwäche seiner Nachfolger zu verspotten: aber er wolltenicht, daß man sie Hungers sterben lassen sollte. Später hatte er Gelegenheit, wiein diesem Augenblicke, sich über die Veräußerung der geistlichen Güter zu erklären.Gr begreift nicht, daß sich die Obrigkeit das zueignen konnte, auf was sie keinenrechtlichen Anspruch hatte, um es zu verschenken oder für geringen Preis zu verkau-fen. (Ilse conditione emit Petrus Vendelius priorstum miile cpiingeutiscoronatis, slii viles, rrlü sgrs, slii domos. kp. Vireto. sslss. Oen.)Es ist ein Raub, den man heut zu Tage begeht;" schrieb er an Viret.WasChristus und der Kirche gehört, ist weder Eigenthum der Gemeinde, noch des Magi-strats: Wenn die Kirche dessen beraubt wird, bleibt sie öde und verlassen. Die Re-formation darf keine andern Grundsätze befolgen, a s jene, welche der König Jossasaufstellte: Dem Magistrate gehört die Aufsicht, den Diaconen die Verwaltung.

(Von esse muzislrutus, c;uod Christo et keelesine semel fuerit consecrs-turn . ,. . . b'ieri posse ut, cum nihil eeelesise relicprur» kuerit, es occa-sione rdinczuutur deserta sc solitsri-r. Vireto. lkss. Oeu.)

S. 252. Zu Anmerk. 2. Luther lehrte an mehr als einer Stelle seinerSchriften wie Calvin. Er schrieb: daß Gott etliche Menschen Verdammer, die csnicht verdient haben. Ilern: daß Gott etliche Menschen zur Verdammniß ver-