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keine Ueberraschung, keine Freude. Bald nach seiner Ankunft in Genfübergab Calvin dem Nathe Briefe von Straßburg und den dortigenPredigern, auch von Basel, welche laut gelesen wurden. Nachdem erseine Entschuldigungen wegen des langen Verweilens vorgebrachthatte, bat er um eine Kirchenordnung, welche schriftlich aufgesetztwerden solle, und daß man aus dem Nathe Leute wählen möchte,welche sich mit ihnen berathen sollten; er selbst erbot sich, immer einDiener Genfs zu bleiben.
In dem Augenblicke, im welchem Calvin wieder nach Genf kam,um die letzten Samenkörner der Lehre seiner Väter zu ersticken, verließ einerseiner ehemaligen Mitschüler an der Universität von Paris, Frankreich,um in einem andern Wclttheile dem Kathvlieisinus Tausende von See-len zu erwerben. Gott segnete den heiligen Ignatius, diesen frommenPilger, welcher nach einem Leben der Prüfung, Geduld, Schmerzenund evangelischer Triumphe in einer armen Hütte, auf einem bis andie Wolken des Himmels reichenden Berge im Herrn entschlief; unddrei Jahrhunderte später drang er einem Protestanten das Staunen ab,mit dem dieser ausricf: „wollte Gott, daß, so wie du warst, du einerder Unsrigen wärst, oder gewesen wärst!"
1) Itex. ckv I» vilw >>. II. septemö. 1341.
2) Baldäus, Geschichte von Indien.