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1 (1843)
Entstehung
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288
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Wenn ihr die reelle Gegenwart Christi im Sacrament des Al-tars verwerft, sagt doch was es enthält? Spreu. Wenn Christusnicht da ist, wo finden wir ihn? nirgends."

Man sagt uns, daß wir den Leib und das Blut Christi empfan-gen, aber mit dem Organe des Glaubens. Aber der Glaube hebtsich nicht anders zum Himmel als der Gedanke nach Rom oder Con-stantinopel! Wenn ihr dem Geiste nicht Eigenschaften beimesset, dieihr Christus absprechet: im Himmel uud auf Erden zugleich zu sein." 2)

Schwarz sagt, es sei ein Schimpf für die Logik, wenn man be-haupte, die Seele des Communicantcu empfange von der Höhe des Him-mels den Leib und das Blut Christi in dem Augenblicke, in welchemsein Mund das materielle Brod esse und den Wein trinke.

Horst sagt, die Schrift lasse sich nur durch die Tradition oder durchdie Anfänge des Christcnthums erklären. Sanct Julian habe um dieMitte des zweiten Jahrhunderts geschrieben:Wir wissen, daß dasconsecrirte Brod und der consecrirte Wein das Fleisch und das BlutJesu Christi sind." So gehöre die Idee der reellen Gegenwart derersten Zeit des Christenthums an.

Plank sagt in seinen Worten des Friedens, das Wunder der Trans-substantiation sei nicht größer, als das der hypostatischen Einheit.

Das Dogma von der Transsubstantiation geht auf dem höchstenweltbürgerlich - religiösen Standpucte in die erhabenste Idee aller Reli-gion und Philosophie über." (Horst.)

1) Clans Harms Predigten.

2t I.eilsiiitr, svslema lkeol., p. 215.

3) Schwarz, über das Wesen des heiligen Abendmahls.

4) Horst, angeführt von Höuinghaus, S. 185.

5) Die katholische Schule des 17. Jahrhunderts brachte ein ausgezeichnetes Werküber die Eucharistie hervor: 'k'railv de I' euclrarislie, pur teu I'elisso»,eonseiller ein roi, mailre des reesuetes de so,, Ilükel n Paris, ckerdeaii .Lnisson, 11104, in 12. de 558 pazes." An der Spitze des Werkessteht eine Approbation von Bossnet.

Die schönsten Blätter, welche diesen Gegenstand behandeln, finden sich aberin der Schrift:älelliode In >,Ius kncile pour eoirvertir eeux, qui se sontsepares de I' Lpstise; allritiuee nn cardiiial ein Idiclrelieu, in tolio,Paris, 11150." Es ist dieß ein Werk, das man nie genug empfehlen kan»,und dem das katholische Deutschland nichts au die Seite zu setzen hat.

Rudolphus Goclcnins gab eine Schrift heraus über die Art und Weise,nach welcher die Zwinglianer und Ealvinistcn das Geheimniß der Eucharistieerkläre». Caspar Fink, ein Lutheraner schrieb gegen di.ses Buch seine: vis-pxtationes anti^ocleniao de analo^ia sacramentali cingliana et trae-lionv panis calvinisliea. Oiesseu, 11107, 8".