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1 (1843)
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184
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mit der Reformation, ist ein seltsames Schauspiel, welches sich denAugen der Katholiken darbietet. Unsere Mönche, Tetzcl und Hochstra-ten zum Beispiel, drückten sich in weniger verletzenden Redensartenaus, wenn sie von Luther sprachen: es ist gewiß, daß sie ihn von An-gesicht zu Angesicht angriffen, und daß sie sich nicht versteckten, wieCalvin in einem heimlichen Briefe an Bucer.

Wenn Luther uns mit unserer Bekenntnißschrift als Brüder um-armen will, wird mir nichts größere Freude machen. Doch ist dieserEine nicht allein in der Kirche zu berücksichtigen..... Was ich vonLuther denken soll, weiß ich nicht, da ich doch von seiner Frömmigkeitdie beste Meinung habe. Ich wünsche nur, daß man sich täusche,wenn man ihn, wie man gethan hat, (und es sind die Zeug-nisse seiner Freunde) als einen thörichten Starrkopf darstellt; seinBenehmen ist ganz geeignet, diese Vermuthungen zu rechtfertigen.Man berichtet mir, er solle alle Kirchen Wittenbergs gezwungen haben, daßsie seine lügenhafte Lehre anerkennen mußten; welch eine Eitelkeit istdieß! Wenn er von so großer Ehrbegierde geplagt ist, müssen wiraller Hoffnung entsagen, den Frieden in der Wahrheit des Herrn zuerlangen. Nichts wird heilig seyn, so lange diese Wuth des Streitesuns bewegt. Das Vergangene muß Alles vergessen werden. Ersündigt nicht nur durch Großthun und böse Schimpfworte, sondernauch durch Unwissenheit und die gröbste Verblendung. *) Was hat eruns nur von Anfang für Absurditäten an den Hals geworfen, als ersagte: das Brod sei der Leib selbst. Wenn er auch jetzt noch meint,der Leib Christi sei in dem Brode eingeschloffen, so achte ich, er irreaufs Schnödeste. Wenn man uns Schweizern so absurde Lehren ein-prägen will, was soll aus dem guten Wege werden, den man der Ein-tracht bahnt! Wenn du etwas über Martin vermagst, durch Gunstoder Ansehen, so mach, daß er Christo, nicht sich selber Diejenigen un-terwerfe, mit denen er diesen höchst unglücklichen Kampf gekämpft hat;Martin soll selbst der Wahrheit die Hand reichen, der er offenbar ge-schadet hat. Wie könnte doch aus mein Haupt all dieß schmählicheUnglück zurückfallen, der ich doch in meinem Gewissen überzeugt bin,daß ich nie also von Gott verlassen gewesen, seitdem ich sein Wortverstehen lernte, daß ich je den rechten Gebrauch der Sacramente unddie Bedeutung der Genießung des Leibes Christi mißverstanden hätte."

1) Xeque enim tsstu mocko et maleckicentia ckeliguit, seck isnorstia nuo-que et crs5sissiins ksltutinstione. Lalvinus, Lucero, Uss. 4rek. Lern.Lccle8., 12. jsn. 1438.