Druckschrift 
1 (1843)
Entstehung
Seite
172
Einzelbild herunterladen
 

Er schloß das Buch zu und fragte:Von wem ist diese

Schrift?"

Von Jurieu, einem protestantischen Prediger," antwortete eineStimme.

Mein Großvater hatte also recht," sagte Blancherose,als erim Jahre 1536 behauptete es sei unmöglich, daß den Einfältigen sichdurch die Schrift selbst die Göttlichkeit der Schrift erweisen lasse, unddaß das Princip des Glaubens auf der offenbaren Gewißheit des Zeug-nisses beruhe.

XV. Kapitel.

Die Wiedertäufer. 1SLV-LSA8

Die Wiedertäufer Hermann und Benedict kommen nach Genf, nm mit den Prädicantenzu disputircn. Gespräch mit dem Syndicus. Disput mit Calvin. DieWiedertäufer können ihre Lehren nicht vcrtheidigcn. Sic werden verjagt.Verfolgungen gegen die Katholiken. Calvin's Katechismus. Das Volk be-schwört das neue Formular. Caroli greift die Genfer Prädicanten an. Erwird auf die Berner Synode vorgcladcn. Ec wird verdammt. Gcwaltthätig-kciten Calvin's gegen Caroli. Luther wird beleidigt.

Während Farel und Calvin, unterstützt von dem Berner Rathe, denClerus von Lausanne nöthigten, an dem Religionsgespräche Theil zunehmen, wanderten zwei Männer, welche aus Deutschland verjagt wor-den waren, zu Fuß, mit der Bibel in der Hand, durch die Schweiz.Hermann von Lüttich und Andreas Benedict aus Flandern hatten ihreReise nach Genf gerichtet, um daselbst mit den Doctoren der neuenKirche zu disputircn. Sie hatten nie Theologie studirt, wie auch

das Ncligionsgcspräch in Lausanne: 1) kuckst, Histoire ctc la Reformation,in 12, t. 6; 2) De Haller. Histoire öe la Revolution reliAieuse «lans laLuisse occiäentale, in12, 1839.