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1 (1843)
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stel gethan haben. In diesem Sinne zerstörten wir den apostolischen Stuhlnicht, denn sie setzten sich nie und hatten keinen Stuhl, da sie unauf-hörlich von einem Orte zum andern gingen."

Die reformirte Tafel nahm diesen kläglichen Spaß mit beifälli-gem Gemurmel auf.

Ein anderes Mal stellte Mimart der Reformation sie selbst ent-gegen: dem Luther den Farel, dem Viret den Erasmus; Farel unter-brach den Redner.

Wann habt ihr uns mit Erasmus kämpfen sehen? Diese Schildetragen wir nicht gegen solche Feinde: wir müssen einen zuverlässigemhaben, der nicht so veränderlich ist. Haben wir Luther zu unsererVertheidigung angeführt? Jesus Christus ist unser Meister. Habtihr aber die Schrift Luther'scka sbrogsncls ^lissa" gelesen, und wieerden Canon behandelt, auch was er ferner sagt, indem er zeigt, daßalle Priester das Volk zur Abgötterei verleiten, wenn sie das Brodrls Gott und als den Leib Jesu Christi anbeten lassen?

Sonderbar, daß Farel hier die Schriftäs sbrugslicks illi5ss"in die Discussion hineinzieht, da doch nach Luther's eigner Aussage dieganze Beweisführung vom Teufel herrührt! Nicht Einer von denarmen Bauern, die sich um die Redner geschaart hatten, deren Redesie sicherlich nicht verstehen konnten, ahnte, daß man den Teufel mitFleisch und Bein die Rolle spielen lassen wollte, die er schon in Sach-sen gespielt hatte. Auch Farel bekleidet nach Luther's Weise den Für-sten der Finsternisse mit dem theologischen Doctorhute, den Teufel, dener seitdem so oft in den Leibern der Päpste wohnen ließ. Es ist nichtzu läugnen, daß der Fürst der Lüge hier durch den Mund Farels spricht:denn nie hat Luther den Papisten den Vorwurf gemacht, als beten siedas Brod als Gott an, weil er an die wirkliche Gegenwart Gottes glaubte.

An demselben Tage widcrsctztcn sich die Domherrn auf's Neue derGewalt, mit der man sie zwingen wollte, dem Dispute beizuwohnenund Blancherose erklärte,wenn die Disputation noch lange andaure,werden wohl scchsundzwanzig Priester genöthigt sein, ihre Kleider zuverkaufen, um ihre Gastwirthe bezahlen zu können."

Bis dahin hatte sich Farel seiner Rede wie eines Schildes bedient,um die Hiebe seiner Gegner abzuwenden; sei es, daß er sich vor demBlicke Calvin's scheute, der beständig auf den Redner gerichtet war,oder daß die Mäßigung der katholischen Redner die Versuchungen desFleisches in ihm niederhielt; aber das Fleisch bemächtigte sich seiner.

1) kuckst v> 6.