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1 (1843)
Entstehung
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fertigen, zu Zwingli sagte, dieses freiwillige Almosensei zur Erbauung einesTempels bestimmt, an welchem Bramante arbeitete, schüttelte Zwingliden Kopf, und wies auf die Gipfel des Albis, der in der Sonnestrahlte, und tausenderlei malerische Gestalten zeigte, die schönerseien, als Alles, was die menschliche Einbildungskraft je hätte erfin-den oder schaffen können. Der Name Bramante's rührte ihn nicht;er glich in seinen natürlichen Neigungen den gewöhnlichen Reforma-toren Sachsens, insbesondere dem Carlstadt. Nur hätte seine kalteSeele nie eingewilligt, das; man die rohe Gewalt anwenden sollte,um den Bilderdienst zu zerstören. Er war ein bedachtsamer Mann,hatte die biblischen Bücher fleißig studirt, und suchte in diesem Ver-kehr mit dem geoffenbarten Worte eine rein geistige Nahrung. Diegeschaffene Welt kannte er nicht weiter, als der Horizont seines Eantonsreichte, und er glaubte, daß der Katholicismus mit seinen Bildern,einer der Betrachtung ergebenen Seele nicht anstehe, welche in derphysischen Welt natürliche Wunder genug habe, um über die WerkeGottes nachzusinuen. Er hatte die Wallfahrten zu den heiligen Ortenöffentlich getadelt, zu welchen in dieser Zeit die ganze Schweiz ging,um dort das Gebet zu verrichten; er fand, daß der Mensch, welcherim Geiste reisen wollte, in sein Herz hinabsteigen müsse, um da zuerstsich selbst kennen zu lernen, und sich dann von dieser Selbstbeschauungzur Anbetung der Gottheit zu erheben. Das sei das schönste Heilig-thum, alle andern wären nur Werke von Menschenhänden. Als ereinmal diesen mystischen Weg ^betreten hatte, bildete er sich sehr schnelleine Welt, in welcher Gott im Geiste und in der Wahrheit angebctetwerden sollte, aus der jedes Sinnbild verbannt werden mußte, wodie Stimme des Priesters keine andere Autorität haben sollte, als inso sern sie sich auf das göttliche Wort, das heißt, auf den nacktenBuchstaben des Textes berufen könnte.

Der Abhang war gefährlich, er führte geraden Weges zum Ab-grund. Was hätte er wohl zu einem Wanderer gesagt, der sich, umdie Berge von Albis zu besteigen, damit begnügt hätte, daß er dielateinische Beschreibung eines alten Schriftstellers gelesen, und dannden Beistand eines Führers abgewiescn hätte?

Sobald Zwingli das erstemal die heiligen Bücher gelesen hatte,schaffte er aus seiner Symbolik die Wallfahrten, die Ablässe, die Bil-der, das Fegfcuer und das Eölibat hinweg. Er häufte Ruinen auf

wesenden ruft:Ireca vul.int!" Das ist eine Hugenctenlcqendc die er bei Mh-ccnius fand und die man zu den lächerlichen Fabeln zählen muß, welche man auchTetzeln zur Last legen wallte,