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1 (1843)
Entstehung
Seite
103
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müßt ihr Sorge tragen, Madame, daß ihr euer Haus in Zukunftrein und unverletzt bewahret, wie er es euch gegeben hat." 0' Ehe wir zu den Entwicklungen des neuen Lebens Calvins über-gehen, müssen wir betrachten: den Zustand der Schweiz im sechszelmtcnJahrhundert, die Episcopatherrschast in Genf, den religiösenund politischen Zustand dieser Stadt zur Zeit der Ankunst des Ver-bannten von Noyon.

X. K a p i t e 1.

Die Reformation in der Schweiz.

Beginn der Rcfcrmaricn in der Schweiz. Ulrich Zwingli. Ursachen des glück-lichen Erfolgs der Reformation. Die Adelichcn. Das Volk. DieRathoversammlungen. Der Senat. Gewaltthätigkcitcn gegen den Katho-licismns. Schilderung Farcls. Seine Sätze. Genf vor der Refor-mation. Politischer Zustand. Das Haus von Savojcn. Die Eidge-nossen. Religiöse Monumente Genfs.

Im Jahre 1516 predigte ein Franziscaner Namens BernhardinSamson in Zürch den Ablaß. Unter den Zuhörern war ein jungerPriester von Toggcnburg, Namens Zwingli, welcher die Lehre desMissionärs für ungebührlich hielt. In einem Canton geboren, derkeine andern Reichthümer hatte, als Schncegebirge, Eisfelder und Ab-gründe, konnte es Zwingli dem Samson nicht verzeihen, daß er denSchweizern die geringen Erträgnisse, welche sie vom Feldbau zogen,entziehe. Wenn man, um den Eifer des Ablaßvredigers zu recht-

1) ülnnuscrits so. cie Evnbvo ll>. N»i Iöl>3.

2) D. Franz Volkmar Reinhard's sämmtlichc Rcformationspredigten Bd. I. m. 1-t4

3) Schröckh's Resor. Gcsch. Bd. I I. Hess, vio eie Xvinzzli.Wenn man auch denvielleicht nngemäßigtcn Eifer Bernhardt» Samsons nicht billigen wollte, mußman sich doch hüten, all den Fabeln zu glauben, welche über den Franziscaner ans-gestrcut wurden. Ein neuerer Schriftsteller, der Verfasser der Schrift: Enlvinnilck tlro 5uisz i-olvrmntion," bei John Scott (London 1838.) stellt uns (S. 25.)Samson in Baden dar, wie er nach dem Scclengottesdienst zu den Anwesenden