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„Fürwahr," sagt Beza, „die Basier Uebersehung ist erbärmlich,und in vielen Stellen beleidigend gegen den heiligen Geist."
„Verflucht sei die Uebersehung von Genf," sagt die Versammlungvon Hamptoncourt, „sie ist die schlechteste, welche existirt."
„Hüte dich," sagt Calvin, „vor der Bibel Zwingli's, das istGift: denn Zwingli hat geschrieben: Sanct Paulus habe seine Briefenicht für heilig und unfehlbar erkannt, und weil er sie augenblicklichgeschrieben habe, seien sie unter den Aposteln nicht für Schriften vongöttlicher Kraft angesehen worden."
Was soll nun Franz I. thun? Wenn er die „christliche Unter-weisung" als ein Buch der Wahrheit annimmt, so must Cr, sein Hof,seine Kinder und sein ganzes allerchristlichstes Königreich, wenn er jedas ewige Leben erlangen will, glauben:
„Gleichwie der Wille Gottes der einzige Grund der Auserwäh-lung der Menschen ist, so ist auch derselbe Wille die Ursache ihrerVerdammung.
„Der Fall der Adamskinder kommt von Gott: ein schrecklicherSchluß! aber Niemand kann in Zweifel ziehen, daß Gott nicht dieganze Ewigkeit vorher gewußt habe, welches Ende der Mensch nehmenmüsse. 5)
„Gott will, daß der Mensch falle, warum? wissen wir nicht.
„Die Blutschande, welche Absalon beging, als er das Bett seinesVaters befleckte, ist ein Werk Gottes.
„Gott sendet den Teufel mit dem Befehle, daß er ein Lügengeistsein soll im Munde der Propheten."
1) . .. „Daß sie in Vielen Sachen gottlos, und der Meinung des heiligen Geistesgänzlich zuwider sehe." Id. I'. Oer. di. I. in reuuioue Protest/,,. 48».
2) „Daß unter allen Dollmetschungcn, die bis zu der Zeit hcrausgekominen, dieGcnfiscke die allcrsäilin,niste und untreueste wäre. li. I'. i,e/. ,oc. <>».
3) I^norantia vestra est, <pio<I putatis euni I'aulus Naee scrilieret, evnu^e-listaruin eommenturios, et epistolas apostolürum fam in maniluis apo-stolorum atque auttioritatv tuisse, quasi vero I'auius epistoiis suis etfuin tune triluierit ut quistquul i» eis coutineretur sanetu sanetuin esse.Arvinßli. V. 2, op. contraentalnipl., toi. l».
Einige Reformirte zweifeln an dem Heile Zwingli'S: jpsum in peeeatismortuum et prokuncko xetieunae liiiuin esse pronuneiare no» veren-tur. tiualt. in ^Vpol. pro /»inglio et operilius vius, iuitio uriini tomi,op. XwinKsii, koi. 18.
4) Instit., liv. 3., cll. 22., 8- 11-
5) Ib. 8- 7.
6) .4.bsaIon incesto coitu pstris tkorum poliuens detestaliile scelus per-petrst; veus tamen koc opus suum esse pronuntiat. Inst. Lkr. 18. 8- 1-
7) Inst. Lkr., cbap. 13., 8- t.