armen Autors gebt däbin, daß er bei diesem Unternehmen nichts ver-liere: seine Börse ist leer, er must sie also wieder füllen; er wendetsich an die Professoren, dast sie die Abhandlung verbreiten möchten;an einen seiner Freunde in Bourges, welcher Mitglied der Universitätist, stellt er das Gesuch, er möchte seine Schrift vom Lehrstuhle herablesen; von Daniel hofft er, dast er hundert Exemplare absetzen werde. * lPapvrius Massen irrt, wenn er sagt, der Commentar zu der Schriftüber die Sanstmutb von Seneca sei unter der Aufschrift erschienen,von: „I.uoius Calvin»» civi» roinauu»;" er trug den Namen „Calvinus",welchen der Reformator von nun an immer führt. " )
Diese Abhandlung machte Calvin der gelehrten Welt bekannt.Bucer, Capito, Oekolampadius, beglückwünschten ihn. Von Novonaus hatte Calvin im September 1532 ein Exemplar an Bucer ge-sandt, der damals in Strastburg war. Das EmpfehlungsschreibenCalvin'S ist voll süsten Mitleidens für die Leiden des Sünders:„Mein lieber Bucer," redet er ibn an „du wirst nicht taub seinfür meine Bitten, du wirst meine Schriften nickt unbeachtet lassen;ick bitte dich komme dem Verlassenen zu Hilfe, sei dem Waisen einVater." ^
Das hieß den Kranken einem finstern Arzte emvfeblen! Bucerwar nacheinander Katholik, Lutheraner, Wiedertäufer und Zwingli-aner! Und wozu soll dieser Proselvtismus sittlicher Heilung dienen?Der Verbannte ist aus demselben Grunde Wiedertäufer wie CalvinAnhänger der Vorausbestimmungslehre: durch die Bibelstellc: „Werglaubt und getauft ist, wird selig." der Wiedertäufer glaubte, dieTaufe sei ebne Wirkung, wenn der Glaube nicht durch eine äußereHandlung bezeugt werde. War aber Calvin gegenwärtig weniger zubedauern, als der Wiedertäufer? Auch er zweifelte, zog die Bibel zuRathe, und glaubte, er habe den Sinn eines Buchstabens erfaßt, denvor ihm kein Verstand begriffen hätte. Welches war nun die Wahrheit,deren Erfassung ihm so große Furcht einjagte, daß er seine Pfarrevon Pont l'Eveque und sogar sein väterliches Erbe verkaufte, ehe ersie bekannt machte?
2>n Jahre 1531 erschien Johannes Calvin vor den königlichenNotaren Simon Legender und Peter Lerov im Chastelet zu Paris,
1/ landein facta est »Io», dlxiecnnt euininentaiü inei in lidrvs Henecaede d.Ieinentia, sed weis sumptiüus, c>u«e plus pecuniae exkauserunt.guam til» persuaderi pussit, etc. riss. .Vreli. Leck. Lernensis.
2) llapvrius rkssso, xjts Oalvini. riaimboucx;, Ilisluire du Calvinisme. >>-ä7.
3) Pank Henri,. S, Sä.