ausbören würde zu eristiren, dürft man sieb auch der Pflege der Wissen,schäften hingeben, obne welche die Welk Nichtsein konnte.
Wir führen noch das schone Gebet an, welches aus dem heiligenThomas gezogen ist und von dem frommen Schüler am Morgen beimAufstehen gebetet wurde.
O unaussprechlicher Gott, der du in der Fülle deiner Weisbeik neunChore der Engel geschaffen, die du meiner wunderbaren Ordnung über demFirmamente aufgestellt und die Sphären der Welt so harmonisch vertheilthast! Quelle des Lichtes, alleiniger Ursprung aller Dinge, würdige dich,die Dunkelheit meiner Einsicht mit der Klarbeit deiner Strahlen zu erleuch-ten, und das doppelte Elend, das mit mir geboren ist, die Unwissenheitund die Sünde zu entfernen. Der du die Zunge des Kindes lösest, belehremeine Zunge; breite aus aus meine Lippen die Fülle deiner Gnade; gibmeinem Verstände Schärft, meinem Gedächtnisse Leichtigkeit, meinem GeisteBehendigkeit, meiner Rede Anmutb und Fülle, stelle mir bei in meinenVersuchen, leite meine Fortschritte und führe mich an das Ziel meinesLernens.
Rebuffv, der Professor in Montpellier, welcher nie versäumte, dasMorgengebet des Engels der Schulen zu beten, versichert, rast diejenigen,welche cs mit Andacht sprechen, in ihren Studien gewiss gute Fortschrittemachen würden.
Sein „Lvkolsstieis nevessanumist ein Sittenspiegel, in welchemman die Rathschläge findet, die er seinen Schülern gab, und die vondem Studentenleben iin sechszehnten Jahrhundert einen Begriff geben.Man musz darnach glauben, das; es sehr aufgeregt, lärmend, und müßiggewesen sei. Rebuffv beklagt sich über die jungen Leute, welche im Collegium allzu wenig aus den Professor achten, und sich damit unterhalten,daß sie aus den naben Häusern die Ziegel zählen, und die Gedankenimmer in den Schüsseln haben. Er äußert den Wunsch, daß sie nichtaus ikren Zimmern gehen möchten, um im Freien, aus den öffentlichenPlätzen zu studiren , wo sie durch den Lärm der Vorübergehenden gestörtund durch die Blicke der Damen , die aus den Fenstern schauen, in Ver-suchung geführt seien. Er wünscht, daß sie im ersten Jahre fleißig seien,im zweiten Jahre fleißiger, im dritten noch fleißiger unk im vierten am
1. Lt gui boe leoerint, venieut uck stuckioruin suoruin trugen!. multgm-gue seientisin »ccisnent et omni« eis grosger« sueeeckent. — 5ebo-Issticis nsoesssrium, p. 278.
2 8eck sunt in stuclio tegulas cloinus numersntes et «uiiuuni in pstiniskmkentes, p. 278.