von ihnen entschlossen sind, eine Vorlesung zn unterbrechen, sie een Pro-fessor zwingen, den Lehrstubl zu verlassen." ' )
„Der Vater kann seinen Sohn schlagen und cinsperren, ilm mehrals zwanzig Stunden in Gefangenschaft bebakten, dis er umVerzeihung bittet; die Dvctorcn aber, die auch Väter der Studentensind, können sie nicht durchpeitseben, denn die Schüler würden ihnen füreinen -Hieb vier geben, und eine gelinde Behandlung vermag vieleher die Jugend zur Einsicht ihrer Fehler zn bringen."
Unter keinem Vorwände konnte der Schüler von seinen Studienbinwcg zu Staatsdiensten gezogen werden.
Der Schiller hatte das Neckt, jeden Kehrer, der ihm verdächtig zusein schien, als Eraminator abzuwcisen: der.Kanzler und die Dekanesorgten dafür, daß kein Kehrer, aus dem ein gesetzlicher Verpacht lastete,in den PrüsungSsaal kam. Das Gramen musste gewissenhaft sein, undmehr milde als strenge, „(>»> niiuili ouimigit, olieil mmguinom."
Den Professoren und Pedellen war es verboten, Zöglinge, welcheerst eingctrctcn waren, in sie Kost zu nehmen; sogar au Universitäten, woentgegengesetzte Gewohnheiten vorherrschten, wie in Montpellier.
Auch war cs au den Universitäten, unv insbesondere in Toulouse,Poilicrs und EaborS, Sitte, dass die Kehrer von den weniger bemitteltenSchülern kein „Salairc" annahmen, man musste ihnen sogar die ganzeSumme Nachlassen, welche sic hätten bezahlen sollen. Wenn in Bourgesein Armer gegen die Krone prozcssirtc, war der König verpflichtet, zweiAdvokaten zu bezahlen, den seinen und den des Armen, damit dieGerechtigkeit bei der Vertheidtigung beschützt würde.
Man stellte damals den Studenten dem Armen gleich, „purumIiuftons," rer immer mit der leeren Tasche in's väterliche Haus zu-rückkehrt.
„Xoil unlfurun fil'uvir; noro (loinum Nlilli «Ivxtiit io«Iil»i>k."
I) liebullus. p. 124.
2 Omnia körte jpsi. eiim »int j:,m imigni. rellckereiU suis lloctorillu»Uuiutraplum.
N) Eine Berorvnung Philipps VI.vom 23.ftebr 1345, „(ftio lles bien»
llesdietü inuistres et eseoiier» ne >>renes riueiiln-; bien» cgieix lsu'il/.noient po„r le» gnrnisnn» de nox guerri-s ne panr nastre bostel.ponrI ba»tel de uostre ebere coinpuigne I:> rovne, in- pmir na» entsnt»,»e panr :>nltre» «fuel/. (pi'il/ »aient de natre iigmige , nor lienxtenan»,el>l>it»ine», eanne»t»ble» an aultre» veniilim», an sai disnn» uvoirprinee» r, nostie ruvunlme, p»r gucitsuo aiitarite gue »e »ait, >n:ii»tan» le» bien» de»dietü inr>i»tro» et eskalier» Ie»r b>i»»e» paisiblemenl."
4) Onad »j pAx^er bnbet litem eui» rege et nan Ii.'iiierit nnde tiiej.itexpen»»», rex rulministrnt »dvocutuin, nt veril»» e,,n»<ie »ervetur.
Audi»: Lkben Calvins I. Bd. 2