Die Wissenschaft des sel. Albertus.
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Man sieht, er hat dieses Gebiet mit großer Vorliebe, mit eigenerBeobachtung und nicht ohne Erfolg durchwandert. Der NaturforscherChoulant nennt dieses Buch eine der wichtigsten Schriften des Alber-tus für die Naturgeschichte des Mittelalters Z.
Von der Untersuchung der unbelebten Naturwelt wendet sich Al-bertus dann zur belebten und zunächst zum Prinzip der Belebung, zurSeele. Er hält sich auch hier im Allgemeinen an des Aristotelesunsterbliches Werk über die Seele sin drei Büchern), fügt aber häufigeigene Ansichten, Beobachtungen, Erweiterungen und Berichtigungenbei. Von diesen letzteren wollen wir wieder einige Stellen mittheilen.
Albertus bespricht zuerst die Substanz, dann die Kräfte der Seele.Um die Möglichkeit und Wichtigkeit dieser Disciplin darzuthun, sagter: „Obwohl alle unsre Erkenntniß vom Sinnlichen beginnt, so bleibtsie doch bei dem, was dem Sinnlichen jedenfalls znkommt, nicht stehenund schließt nicht mit dem Sinnlichen, sondern sie erhebt sich mit Ge-walt in's Unendliche zu dem, was schwierig und fern von den Sinnen-dingcn ist, nämlich zur ersten Ursache, zu den Intelligenzen und zu ihrselbst."
Und weil die Intelligenz, die Quelle aller Erkenntniß, zur Seelegehört, weil selbst das Heilige auf dem Zeugnisse der Seele beruht(xrineijMÄ sunt nodis irurntn), weil die Seele die Form des Körpers,so trägt die Psychologie nicht bloß zur Kenntnis; aller Naturdinge bei,sondern sie fördert auch die göttliche Wissenschaft, indem sie den edel-sten Gegenstand der göttlichen Intelligenz zeigt. Sie ist darum dievornehmste der Naturwissenschaften Z.
Von der Seele Wesen sagt Albert, sie sei Form, unkörperlicheSubstanz, die von aller Natur der Körper verschieden ist und Prin-zip der Bewegung ^). Er führt in letzter Hinsicht an, er habe selbstin der Magie erfahren, daß Engel in Leibern und körperlose Seelensich von Ort zu Ort bewegt haben.
Ueber die Entstehung der Seelen der Pflanzen und Thiere sagtAlbert; „Einige unsrer Genossen meinten, die Seelen der Thiere und
1) Im Janus S- 13t.
2) Bei Jammy Bd. llt. äe anima x. 3.
3) Die Entelechien des Aristoteles übersetzt Albert immer mit xerkeetionss sivs»eins.
4) Er sagt merkwürdiger Weise nebenbei: Italrsvet trnn.llatio aradica: Kraeen(lmtinn) antein translatio äiscoräat ab Irne et, nt puto, est menäosa. In inulti8invcnimus drneens translationeo ernenäatiores Husm ^rnvieas.