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Albertus Magnus : sein Leben und seine Wissenschaft
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Die Wissenschaft des sel. Albertus.

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derliche (z. B. die Himmel) nicht unter der Zeit begriffen werde, in-wiefern die Zeit Ursache des Verderbens der Dinge sei u. s. f.

Eigenthümlich ist die Unterscheidung von ^stsroitns, aevoiri undwmxrm ff, welche Albert in besondrer Abhandlung (Digressiv) mitthcilt.^.stsroitas 68t morn vsl spatioiri sootinooio non ioterssotuio: soMock totuin 8uunr ssss siiool bubst st psrlsots. ^.svuin 68t spu-tiniri sorrrin, Moroni ssss stabils sst, sscl tuinsn visss bubsnt in ^o-tsntüs, siont intsllibsrs st vslls.

Im siebenten Buch der Physik liefert der Meister den Nachweis,daß alle Bewegung einen Beweger voraussetze. Hiebei führt er zumBeweis, daß das Prinzip der Bewegung des Menschen weder im Her-zen noch im Kopfe liege, sonderbare Thatsachen an:Averrocs hatöfter einen Widder nach abgeschlagenem Kopfe noch hin- und hergchcngesehen. Und einer meiner Freunde hat einer Grille den Kopf abgeris-sen und sah, wie sie sich noch eine halbe Meile lang in seiner Handbewegte und sang ff.

Im achten Buch der Physik handelt Albert von den Eigenschaftender Bewegung, und beweist zuerst, daß sie nicht gleichewig mit Gottsei, indem Gott vor der Welt die Ewigkeit hindurch und als Ursacheexistire. Gut weist er hiebei die Frage derer zurück, die sagen: Was hatGott gethan im langen Zeitraum der Ewigkeit, bevor er die Welt ge-macht?Diese sind thöricht," sagt Albert ff,denn in der Ewigkeitist kein Lang, noch ein Bald, und weder ein langer Zeitraum, noch einkurzer, weil das Alles auf Ausdehnung einer Große durch Theile hin-deutet. Die Ewigkeit Gottes ist ein nntheilbares Jetzt, das nicht dasEnde (tsrioioos) eines Zusammenhängenden, sondern die Wesenheit derEwigkeit selbst ist ff."

Gegenüber dem Avcrroes behauptet Albertus, das Bewegliche unddie Bewegung haben angefangcn, und seien ans Nichts hervorgebracht,

iäso non pereipit molus, cjui in so üunt, ot iäoo tanto minus poroipitur motus,quanto ^uounäius ost iltuä, quoä eontompIiNu,-.

1) Nach Boethius und Gilbert Porretanus II, 208.

2) Inb. VII kb^s. 291. Das letzte erklärt sich natürlich leicht, weil das Sin-gen der Grillen nur ein äußerliches Tönen durch Schlagen der Flügel an den Pan-zer ist.

3) Aehnlich schon Augustinus.

4) Uid. ?Ir^s. VIII, p. 313.