270 Kapitel XXXVI.
80npi>1oe L. Xlbei'ti üluMi ft Opi8L0pi RLtisbonsnsis, Orcl. lüoecl.inEritissimi.
Eine angebrachte Inschrift sagt unS:
8oo1g.m linne b. Xlderti ranZiri lftüseop. rntisbon. pntroni äioe-oesis ineritissiiui, in «puu et v. Hiomnin äiseipiilum Iinduit, sunullline nr>tic,uituls veiiernbilem Albertus LrnestnL bftÜ8eo>>. Dnodi-oeiisis Xäministrutor Lutisbon. Oun. Oeii. et oap. iiiix. in Kaoellninst altari Iii8truetniii ao insiAiiüniL ejusclom 8nnoti Relicpnüs äeeora-tnm 8o1enuii 8. Rom. Deel, ritii oon86ornvit anno Dom. NOOXOIIIIäis 18. rlul. Dom. 8Spt. p> 08 t ?6irteoo8t.
Später erhielt diese Kapelle noch eine Renovation, wie eine In-schrift oberhalb der Thüre bezeugt: L. Xlberti N. 0. ?r. Lpise.Ratisb. 86v1a eoll8eer. NOOXOIII, renov. 1768 ft.
Als die Säkularisation ihre verheerenden Wogen auch hieherwälzte, wurde das Dominikanerkloster zu Rcgensburg sammt jenerKapelle prosanirt. Erst die neuere Zeit hat dieses merkwürdige Hei-ligthum von dem es füllenden Unrathe befreit ft und wieder einer hei-ligen Bestimmung zurückgcgebcn, indem es zur Abhaltung von Christen-lehren an die jüngeren Studierenden verwendet wird.
Wieder wird also ganz passend in der Schule des Albertus denStudierenden die Wissenschaft des Heiles gelehrt!
In der noch bestehenden nahen Dominikaucrkirche, die übrigensals Zeitgenossin des Albertus schon an und für sich an ihn erinnert,
1) Von dem Schulterbeine, das der frühere Bischof Albert vom Kloster zu Kölnerhalten, wie wir hören werden-
2) Noch sind einige Inschriften und Grabschriften von Bedeutung in dem Saale.So sind rechts und links, wie oben gesagt worden, beim Eingänge an den Bänkendie Figuren eines Bischofes, wohl des Albertus (auf dem Zettel steht: Wradilisost soientia sanetorum) und des hl. Thomas von Aquin eingravirt. Außerdemsteht an der Säule mit goldnen Buchstaben die sonderbare Grabschrift: Xnno 14 (09?)in oet. tl. Lartlr. odiit vonerab. x. dolr. Herold sao. tlreol. loetor et xrior eon-venl. öiureind. lue sexult. kuit cloetissinius vir et sanetillo. seixsuin disoipl.elrristiana, yui multa erndite serixsit. Oufus sexulelirum ouni 8uevi violaretentarent, saero Irorrors xerenssi (?) reeesserunt. 8uli eodern tuinulo reczuieseitLenrious eoines de inonie et 8ansen ^uibusdani 8uso dietus, c^ul oviit annomillesimo treeentesinro in die Tlioinae ax. guein 8. ldenrlous 8nso lilius efnsOrd. 8raed. e. pnrg:at. ilaininis suis xrsoibus in ooelurn venire vidit. Das wärealso der Vater des berühmten Heinrich Suso! Zugleich ein Beweis vom Alter derKapelle.
3) Es war mit Bierfässern und alten Geräthen angefüllt, nach der Mittheilungdes Hrn. Oberltcutenants Schuegraf.