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Kapitel XXVII.
Forschens, vom hl. Altarssakrament, gesprochen nnd geschrieben hat. Wirsahen, er ist unerschöpflich und ohne Ermüdung, wenn er von demredet, was der Gegenstand seiner glühenden Liebe nnd Anbetung ist.Die gleiche Beobachtung machen wir bei den Gebeten, die er vom heil.Sakrament gefertigt'). Wir können den alten Chronisten daher mitvollem Rechte beistimmen, wenn sie sagen, er habe hierüber geschriebennicht wie ein Fremdling, der unbekannt ist in diesem Lande, sondernwie der Lieblingsjünger, der die Geheimnisse dem Herrn, an seinerBrust liegend, abgelanscht hat ^).
Kapitel xxvn.
Von der Liebe des seligen Albertus gegen die glorreiche JungfrauMaria. Seine hiehergehörigen Schriften.
Wenn der duftende Apfelbaum des Sakramentes vor Allem dasbetrachtende Auge und das liebende Herz unsers Meisters anzog, somuß die wunderbare Lilie der Thäler, die heilige Jungfrau Maria,als der zweite Gegenstand seiner unablässigen Betrachtung, seiner-glühenden Hinneigung bezeichnet werden. Davon geben die Chroni-sten und seine eigenen Schriften vielfaches Zeugniß. „Albert war einsolcher Verehrer der heiligen Gottesmutter," sagt Rudolph, „daß erin seinen Schriften ihr Lob nicht verschweigen konnte, daß er vielmehrall seinen Büchern Etwas über seine Geliebte beifügte oder sein
1) Drei solche gibt Prussia im Anhänge zum Leben des Albertus. Eineslautet: 8alvs salns munäi, Verbum patris, liostia vsra, viva oaro, l>eita8 Inte-gra, veru8 bomo. Dibi inoorporati mereamur ollbrri in tsinplo maje8lati8 äivi-nae, aci eorpua t uum, guoä in äextra patrm est, tibi 8ooiati, nt avternitatm tuasluturi 8imus partieipsa et beatituäinia tuas eon8orto8 et 8anetae ineorporationigInas eoneorporalea; guia tibi e8t bonor et gloria in saeeuia 8aeeu1orum. L.inen.Rudolph meint sogar, Albertus habe ein Oltieium äo 8anot. Luebariolia ent-worfen. Doch ist dieß nicht erhalten oder durch das des heil. Thomas verdrängtworden.
2) Rudolph.
3) Nach einer gewöhnlichen Vergleichung des Mittelalters, die sich auf dasHohelied gründet. Daß ich dieses Kapitel hieher stelle, hat zum Theil in der Ana-logie mit dem vorigen Thema seinen Grund, thetls in der Biographie Werts beiPrussia, der davon auch erst nach der Erbauung des Kölner Domintkanerchores