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Kapitel XXVI.
Darauf untersucht er 2) die Form, unter welcher uns Christusdieses Sakrament gegeben; er gibt sich da verhüllt, in Brodsgestaltund zwar in Gestalt von Waizenbrod.
Ferner schildert er 3) die hier sich kundgebenden Wunder der gött-lichen Macht, nämlich daß der wahre Leib Christi unter der Brods-gcstalt gegenwärtig ist, daß die ganze Substanz des Brvdcs in ChristiLeib verwandelt wird, daß diese Verwandlung des Brvdes geschiehtwährend die Accidcntien bleiben').
Dann bespricht er 4) unsre Vorbereitung; es wird verlangt Glau-bensfülle, große Reinheit und glühende Andacht.
Sofort untersucht er 5) die Arten des Genusses; mau kann dasSakrament empfangen sakramental (so die Bösen, die ohne die Gnaden-wirkung cs genießen), geistig (die Guten, welche cs nicht wirklich em-pfangen können) und sakramental und geistig zugleich.
Darauf schildert er noch 6) die Wirkungen des Sakraments undzeigt, es sei der Baum des Lebens in Mitte des Paradieses der Kirche,der zwölf Früchte bringt als Heilmittel gegen die zwölf Krankheiten,die der Genuß des Apfels im Paradiese verursacht hat.
Diese zwölf Krankheiten sind: Versuchung durch den Satan, Wi-derstreben der Begierlichkeit, Befleckung des Herzens, Beleidigung desSchöpfers, Abnahme der Selbstkenntniß, Abnahme der Nächstenliebe,Hinschwiudeu der inncru Süßigkeit, Schwäche in Bewahrung des Gu-ten, die Schuld des ewigen Todes, das schnelle Hinwelkcn des gutenLebens, die Verbannung in dieses Elend der Welt, die Verwandlungaller Materie in Asches.
Endlich 7) erwägt er noch den Werth, Nutzen und die Süßigkeitdes heiligen Blutes uud zeigt, wie würdig des Andenkens, der Ver-ehrung und des heißesten Verlangens es sei.
Läßt diese llcbcrsicht uns einen Einblick in den Inhalt des Gan-zen thun, so mögen folgende kurze Stellen wieder die Art der Behand-lung des Stoffes zeigen.
Die Vortrefflichkeit des heil. Sakramentes beweist Albertus auch
1) Hier vergleicht Albert die Entstehung des Leibes Christi durch den hl. Geistvon der allerseligsten Jungfrau und die Entstehung des Leibes Christi aus Broddurch die Consecrativn. Er drückt das Verhältnis! beider durch die Verse aus:
2) Alle diese 12 Nebel bringt er in drei Klassen: Vineula euchae, cketeetusgratiae, mortis plagae.