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Kapitel III.
Ordens'), Raimund von Pcnnafvrte, der hochberühmte Lehrer des geist-lichen Rechtes ^), Vinccnz von Beauvais, der Verfasser der Spiegels, inwelchen alle Wissenschaften seiner Zeit im weitesten Umfange geschautwerden, ein Gelehrter von so umfassendem Wissen, wie wenige gelebthaben, und noch manche Andre Z. Dieser Meister Jordanus also,Lehrer so trefflicher Schüler, hatte eben die Stadt Padua besucht, umden Samen des göttlichen Wortes auch hier ausznstrencn und wohlauch, um das neue Ordenshaus daselbst zu kräftigen. Der RufseinerGegenwart war bald durch die ganze Stadt gedrungen und eine großeZuhörerschaft hatte sich in der Dominikaner-Kirche eingefunden, dienach seiner honigsüßen Lehre hungerte Z. Unter diesen befand sichauch unser Albertus. Als nun der große Prediger den Lehrstuhl be-stieg und in beredten Worten, mit himmlischer Begeisterung die Ränkeschilderte, die die Hölle anwende, um die Menschen von der Sorgefür ihre Seele abzubringen , da fühlte sich Albert tief erschüttert undwunderbar gestärkt zur Ausführung seines langgehegten Vorhabens.Nun zauderte er nicht länger. Kaum war die feurige Predigt beendigt,eilte er, alle Bande zerbrechend, zur Klosterpforte, warf sich demPater Jordau zu Füßen, rief: Ihr habt in mein Herz geschaut, und
1244 Cardinal. Seine correkte Bibelausgabe, seine Bibelconcordanz und seine ko-stillas in univsr8L diblia, die hier Rudolph meint, sind als bedeutende exegetischeArbeiten bekannt.
1) Aus dem Bisthum Vienne stammend, trat er i. I. 1224 in den Orden undwar bis zum I. 1263 General des Ordens, hochverdient als Leiter des Ordens,Nathgeber des Papstes und als homiletischer Schriftsteller.
2) Er war geboren in Spanien, kam 1204 nach Bologna, war hier Lehrerdes Kirchenrechts bis 1219, kehrte nach Spanien zurück und trat 1222 in den Orden.Er ist Verfasser der Summa easuum posniteutiae und Sammler der Dekretalen.Im 1.1238 wurde er General des Ordens und starb 1275, gegen hundert Jahre alt.
3) Sein Geburtsort ist unbekannt. Er studierte aber um jene Zeit 1220—1225wohl in Paris, trat dann in den Orden und ward 1228 nach Beauvais in das dortentstehende Kloster gesandt. Hausgenosse und Freund des Königs Ludwig IX, schrieber seine berühmte Encyclopädie, Lpeculum msjus genannt, wo er in drei Theilen(speculum naturale, ckoetrinaie und Instoriale) alle Kenntnisse seiner Zeit nieder-gelegt. Unächt ist das sxeoulum morale. Jenes ist ein Werk, das etwa 30 Oktav-bände füllen würde. Er starb ungefähr um 1264.
4) Diese nennt Rudolph.
5) Rudolph.
6) Jammy nach den Viti» lratrum. Jordan sagte: Der Teufel täuscht durchTräume. Die in den Orden treten wollen, sehen sich im Traume, wie sie wiederausgestoßen werden und auf Nossen in rothen Wämmsern daherreiten.