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her stets in Gefahr waren, in denselben religiös und geistigzu Grunde zu gehen oder zu versumpfen.
7. Der Name Jerusalem schon an sich übt unleugbar einengroßen Zauber über jedes katholische Gemüth aus; man fühltsich dadurch zu dem Wunsche erregt, seine erhabenen Heilig-thümer zu besuchen. Es möchte mancher, welcher sich zukeiner bestimmten Thätigkeit entschließen kann und sein Lebenund seine Zeit nutzlos verschwendet, einen in ihm schlum-mernden unbewußten Beruf erwachen sehen und erkennenlernen, sich diesem Orden anzuschließen, wenn eine Nieder-lassung in Jerusalem bestände, und. manches tüchtige Mit-glied gewonnen werden zu seinem eigenen und des OrdensBesten.
8. Es befindet sich daselbst schon eine Anstalt und in voller Thä-tigkcit, welche zur Aufnahme der Pilger bestimmt ist, alleinan großen Schwierigkeiten leidet, denen eine religiöse Kor-poration nicht ausgesetzt wäre. Wir meinen däs neue öster-reichische Pilgerhospiz. Hier fände man ein geräumiges Hausvor, welches sonst erst gebaut werden müßte; man hätte keineConflikte zu befürchten mit französischen Protectionsliebhabe-reien, da die französische Regierung dieses Institut als Na-tioualanstalt ansieht, worüber sich ihre Protection nicht er-strecken zu müssen glaubt. Auch würden keine Schwierigkei-ten mit der Pforte oder den Lokalbehörden eintreten, da dieAnstalt von ihnen bereits anerkannt ist und ruhig und unbe-merkt durch Privatarrangement aus einer Verwaltung in dieandere überginge. Es würde dem Ausschüße der Genossen-schaft wegen der gewichtigen Namen, aus denen er besteht,ihrer Stellung und ihren Mitteln, keine großen Schwierig-keiten machen mit dem Kardinal - Erzbischöfe von Wien eineVereinbarung hierüber abzuschließen und die Anstalt definitivoder temporär zu übernehmen. Der Orden würde dadurchfür diese Anstalt in den Genuß der ihr jährlich aus Oe-sterreich zufließenden Almosen kommen, woraus eine wesent-liche Erleichterung der Unterhaltungskosten erwüchse. Auchsteht zu erwarten, daß andere Vereine, namentlich der Kölner,Beisteuern gäben. Ueberhaupt braucht man in dieser Bezie-hung nicht ängstlich zu sein; wenn nur ein Jeder einigermaßen