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Der souveraine Orden vom Heiligen Johann von Jerusalem und seine Wiederbelebung
Entstehung
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Gebäuden mit einem Palaste des Bischofes und seines Klerus, eineKirche im Centrum mit fünf Kuppeln, ein großes Hospital fürMänner und Frauen, ein Pilgerhospiz für etwa tausend Pilger bei-derlei Geschlechts, Verwaltungs-, Vorraths- und sonstige ökonomischeLokale, schöne Gärten mit Springbrunnen und Baumgängen und alleswas das orientalische Leben angenehm machen kann. Filialanstaltenwerden durch das ganze Land errichtet, einige sind bereits vollendet.Man möchte glauben, als wolle sich der h. Stadt Gottes gegenübermit drohender Stirn ein neues russisch-schismatisches Jerusalem, einneues Garizim erheben. Man hat eine Flotte von Dampfschiffengebildet, von Seeoffizieren geführt, mit Marinematrosen bemannt,welche die verschiedenen Häfen von Odessa bis Alexandrien berühren.Ein ostensibles Handlungsunternehmen, in Wirklichkeit aber geschaf-fen zur Stütze und Ausbreitung der schismatischen und zugleich po-litischen Operationen und unterstützt durch eine reiche Subventionvon Seite des russischen Gouvernements. Der Großfürst Konstan-tin steht an der Spitze dieses Unternehmens sowie der angedeutetenThätigkeit im Innern des Landes. Das Ganze ist eine Emanationder russischen Freimaurerloge.

Dazu kommt die große Thätigkeit der englischen, amerikani-schen und schweizerischen Missionen, der sogenannten protestantischenDiakonissinnen in Schulen, Waisenhäusern und Spitälern, und dieder preußischen Johanniter von Sonneburg.

Daß eine Vereinigung von Männern, Ständen, welche durch-drungen sind von dem aufrichtigen und festen Willen Gott und sei-ner h. Kirche zu dienen, deren Beruf es ist, durch Uebung derWerke der Barmherzigkeit jeder Art, ihren Mitmenschen beizustehen;welche durch reine nngeheuchelte Frömmigkeit, Reinheit des Wandels,Intelligenz und Kenntniß Achtung einflößen, schon durch ihre bloßeAnwesenheit im h. Lande ein großer Nutzen der katholischen Interes-sen sein müsse, wird Niemand bezweifeln, welcher den Orient auseigener Anschauung kennt. Hierin stimmten die Ansichten aller mitden Verhältnissen des Landes vertrauten Männer überein, welche anOrt und Stelle zu Rathe gezogen wurden. Von noch bedeutende-rem Gewichte für jeden Katholiken muß es aber sein, wenn diesesauch die Ueberzeugung des h. Stuhles ist, welcher dieselbe, seinergewohnten Weisheit gemäß, erst nach langer reiflicher Prüfung,dann aber in entschiedener und ermutigender Weise, in dem obenerwähnten Rescripte ausgesprochen hat.

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