Vorbericht.
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steht in Freuden, aber die Glückseligkeit auf dieserErde besteht im Leiden, und wenn je eine Krank-heit, die Verachtung, das Leiden will beschwerlichfallen, nur geschwind einen Blick auf Jcsum, dessengewöhnliche Gefährten der heftigste Schmerz, diegrößte Verachtung und die äußerste Armuth gewesen sind.
Wenn ihm bei seinen Missionen größere Be-schwerden aufstießen, sab er cs als eine besondereGnade von Gott und als eine gute Vorbedeutungan, daß der Seelcngcwinn desto reichlicher sein werde.Er war auch in solchen Vorfällen, wie auch in dengrößten Schmerzen, voll Freude; ja er hatte dassehnlichste Verlangen, noch mehr zu leiben. Ineinem Briefe schrieb er: „Bittet Gott für mich, daßEr mir die schmerzlichste Krankheit schicke, welche jeein Mensch gelitten hat; zugleich aber soll Er mirdie inbrünstigste Liebe geben, daß ich noch mehr znleiden verlange; und weil der so sehr gewünschteAugenblick, Gott das höchste Gut zu sehen und zngenießen, immer näher kommt, so bittet, daß ichunter der Kelter des Kreuzes sterbe, und von demFeuer der heiligen Liebe entzündet und gleichsam ver-zehrt werde." Wie der Weltapostcl, so hatte auchder selige P. Leonard die Wundmale Jesu einge-drückt, und er trug seinen Tod beständig in seinemLeibe herum. Er predigte also Jcsum den Gekreu-zigten nicht nur mit Worten, sondern mit seinemganzen Lebenswandel; daher geschah cs auch, daß